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Hauptsätze der Wohlfahrtsökonomik

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Lehrsätze der Wohlfahrtsökonomik, die Angaben über gesellschaftlich optimale Situationen formulieren.

    1. Erster Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomik: Ein walrasianisches Totalgleichgewicht (nach Walras 1834 - 1919) stellt immer eine pareto-optimale Allokation des gesamtwirtschaftlichen Gütervolumens dar (Pareto-Optimum). Diese einseitige Konzentration auf die Allokation zulasten von Verteilungsfragen hat Kritik hervorgerufen und zur Entwicklung des zweiten Hauptsatzes der Wohlfahrtsökonomik geführt.

    2. Zweiter Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomik: Geeignete Kompensationszahlungen (Kompensationsprinzip) sind die notwendige Voraussetzung dafür, dass unter der Annahme konvexer, stetiger und streng monoton wachsender Präferenzordnungen die Ausgangsverteilung so modifiziert wird, dass möglichst viele Gesellschaftsmitglieder an einer pareto-optimalen Allokation über den Marktmechanismus, d.h. an dem pareto-optimalen Gleichgewicht des Ersten Hauptsatzes der Wohlfahrtsökonomik partizipieren.

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