Direkt zum Inhalt

Hauptsätze der Wohlfahrtsökonomik

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Lehrsätze der Wohlfahrtsökonomik, die Angaben über gesellschaftlich optimale Situationen formulieren.

    1. Erster Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomik: Ein walrasianisches Totalgleichgewicht (nach Walras 1834 - 1919) stellt immer eine pareto-optimale Allokation des gesamtwirtschaftlichen Gütervolumens dar (Pareto-Optimum). Diese einseitige Konzentration auf die Allokation zulasten von Verteilungsfragen hat Kritik hervorgerufen und zur Entwicklung des zweiten Hauptsatzes der Wohlfahrtsökonomik geführt.

    2. Zweiter Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomik: Geeignete Kompensationszahlungen (Kompensationsprinzip) sind die notwendige Voraussetzung dafür, dass unter der Annahme konvexer, stetiger und streng monoton wachsender Präferenzordnungen die Ausgangsverteilung so modifiziert wird, dass möglichst viele Gesellschaftsmitglieder an einer pareto-optimalen Allokation über den Marktmechanismus, d.h. an dem pareto-optimalen Gleichgewicht des Ersten Hauptsatzes der Wohlfahrtsökonomik partizipieren.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Hauptsätze der Wohlfahrtsökonomik Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/hauptsaetze-der-wohlfahrtsoekonomik-33871 node33871 Hauptsätze der Wohlfahrtsökonomik node40079 Kompensationsprinzip node33871->node40079 node45936 Pareto-Optimum node33871->node45936 node30607 Allokation node33871->node30607 node50000 Wohlfahrtsökonomik node33871->node50000 node50080 Walras node33871->node50080 node38124 Marktwirtschaft node38027 Kaldor-Hicks-Kriterium node40079->node38027 node40079->node45936 node51040 Wohlfahrtsoptimum node40079->node51040 node42888 Scitovsky-Doppeltest node40079->node42888 node30370 Chicago School node30370->node45936 node38289 Marginalbedingungen node38289->node45936 node45092 paretianische Wohlfahrtsökonomik node45936->node45092 node45936->node30607 node47796 Verteilungsfunktion des Preises node47796->node30607 node37760 neoklassische Theorie der ... node37760->node30607 node30607->node38124 node50000->node51040 node32826 Grenznutzen node38385 Menger node41447 Jevons node45342 Pareto node45342->node45936 node50080->node32826 node50080->node38385 node50080->node41447 node50080->node45342 node42118 Nutzentheorie node42118->node50000 node40767 Kosten-Nutzen-Analyse node40767->node50000 node45893 Sen node45893->node50000
      Mindmap Hauptsätze der Wohlfahrtsökonomik Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/hauptsaetze-der-wohlfahrtsoekonomik-33871 node33871 Hauptsätze der Wohlfahrtsökonomik node50000 Wohlfahrtsökonomik node33871->node50000 node50080 Walras node33871->node50080 node30607 Allokation node33871->node30607 node45936 Pareto-Optimum node33871->node45936 node40079 Kompensationsprinzip node33871->node40079

      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

      • Neue Aufgaben für die Zentrale der Zukunft

        Unternehmen müssen agil und innovativ sein. Das althergebrachte Headquarter, von dem aus alles zentral gesteuert werden soll, scheint dazu nicht passen zu wollen. Muss die Unternehmenszentrale neu erfunden werden? 

      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

      • Globales E-Invoicing ist Herausforderung für Unternehmen

        Unternehmen sind aufgrund staatlicher Vorgaben zunehmend dazu verpflichtet, ihre Rechnungen elektronisch zu erstellen. Doch in jedem Land gelten andere rechtliche Regelungen. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse. Erster Teil des Gastbeitrags.

      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

      • Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Im Zentrum der Wohlfahrtsökonomik stehen zwei Hauptsätze: 1) Jedes Wettbewerbsgleichgewicht ist ein Pareto-Optimum; 2) Jedes Pareto-Optimum ist bei geeigneter Ausgangsverteilung als Wettbewerbsgleichgewicht realisierbar. Das Pareto-Optimum sagt …
      Der Gesetzgeber überlegt sich, das Rauchen in Restaurants zu verbieten. Überprüfen Sie die folgenden Argumente auf ihre ökonomische Korrektheit. Gehen Sie davon aus, dass Raucher durch das Rauchen eine negative Interdependenz mit Nichtrauchern …
      Im vorangegangenen Kapitel wurde zunächst die Herausbildung und Konsolidierung der neoklassischen Wissenschaftskultur skizziert. Darauffolgend stand insbesondere die Allgemeine Gleichgewichtstheorie im Fokus um einen Einblick in den Modus Operandi …

      Sachgebiete