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Internalisierung externer Effekte

Definition

Zuordnung von externen Kosten bzw. Vergütung von externen Erträgen beim Verursacher des externen Effekts.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Durch die Internalisierung externer Effekte soll die volkswirtschaftliche relevante Fehlallokation (Marktversagen) beseitigt werden. Die Internalisierung externer Effekte führt zur Übereinstimmung zwischen privater und gesamtwirtschaftlicher Rentabilitätsrechnung und somit zum Pareto-Optimum.

    2. Bedeutung: In der Umweltpolitik ist eine vollständige Internalisierung externer Effekte wegen der Probleme einer ökonomischen Bewertung der Umweltschäden sowie der Verursacher nicht möglich. Das Verursacherprinzip kann jedoch als Leitbild der Umweltpolitik (umweltpolitische Leitbilder) dienen, welches durch das Gemeinlastprinzip und durch das Vorsorgeprinzip ergänzt wird.

    3. Beispiele: Eine Internalisierung externer Effekte kann durch unterschiedliche Instrumente erfolgen. Bei einer geringen Anzahl Beteiligter und einem guten Informationsstand der Beteiligten sind Verhandlungslösungen möglich (Coase-Theorem). Nimmt die Anzahl der Beteiligten zu, so bieten sich Ökosteuern und Zertifikate an.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Eberhard Feess
      Frankfurt School of Finance and Management
      Professor für Volkswirtschaftslehre

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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