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Schadensdiskontierung

Definition
Bewertung eines Umweltschadens durch den Verursacher zu einem geringeren als dem tatsächlichen Wert.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Die Schadensdiskontierung ist eine Auswirkung der Unvollkommenheit von Instrumenten zur Internalisierung externer Effekte. Schließt z.B. das Umwelthaftungsrecht aus, dass die Geschädigten bestimmte Schadensarten, z.B. immaterielle Schäden, geltend machen, so liegt die von den Verursachern in die Rentabilitätsrechnung eingestellte Schadensersatzzahlung unter den tatsächlichen Schäden. Die Schadensdiskontierung führt dazu, dass die schädigende Aktivität volkswirtschaftlich auf einem zu hohen Niveau ausgeübt wird. Zu unterscheiden ist dieses Problem von der intertemporalen Diskontierung von Schäden, die in der Zukunft liegen. Letzteres ist eine Frage der intertemporalen Zeitpräferenzrate und Diskontierung, während es sich bei der hier besprochenen Schadensdiskontierung um eine nicht hinreichende Internalisierung externer Effekte handelt.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Eberhard Feess
      Frankfurt School of Finance and Management
      Professor für Volkswirtschaftslehre

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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