Direkt zum Inhalt

Effizienz

Definition

Allgemein: Beurteilungskriterium, mit dem sich beschreiben lässt, ob eine Maßnahme geeignet ist, ein vorgegebenes Ziel in einer bestimmten Art und Weise zu erreichen. Produktion: technisches Kriterium, nach dem Güterbündel partiell geordnet werden. Umweltökonomik: Entscheidungskriterium, das von mehreren ökologisch gleich wirksamen Maßnahmen diejenige auswählt, die mit den geringsten volkswirtschaftlichen Kosten verbunden ist. Informatik: Merkmal der Softwarequalität. Statistik: Wirksamkeit.

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Inhaltsverzeichnis

    1. Allgemein
    2. Produktion
    3. Umweltökonomik
    4. Informatik
    5. Statistik

    Allgemein

    Beurteilungskriterium, mit dem sich beschreiben lässt, ob eine Maßnahme geeignet ist, ein vorgegebenes Ziel in einer bestimmten Art und Weise (z.B. unter Wahrung der Wirtschaftlichkeit) zu erreichen.

    Vgl. auch Effektivität.

    Produktion

    technisches Kriterium, nach dem Güterbündel partiell geordnet werden. Ein Güterbündel (x1, ..., xn) heißt effizient, wenn es kein weiteres Güterbündel (y1, ..., yn) gibt, sodass gilt yi ≥ xi für alle i=1, ..., n und yj > xj für mind. ein 1 ≤ j ≤ n. Findet Anwendung bei der Beurteilung der Produktion (effiziente Produktion).

    Umweltökonomik

    Entscheidungskriterium, das von mehreren ökologisch gleich wirksamen Maßnahmen diejenige auswählt, die mit den geringsten volkswirtschaftlichen Kosten verbunden ist (ökonomisches Prinzip).

    Vgl. auch Kosteneffizienz, Umweltpolitik.

    Informatik

    Merkmal der Softwarequalität, v.a. auf Inanspruchnahme der Hardware-Ressourcen (Hardware) bezogen.

    Arten:
    (1) Laufzeit-Effizienz: Ist gegeben, wenn ein Softwareprodukt möglichst geringe Rechenzeiten im Computer verursacht (hohe Ausführungsgeschwindigkeit der Programme).


    (2) Speicher-Effizienz: Möglichst geringer Speicherbedarf im Arbeitsspeicher.

    Statistik

    Wirksamkeit.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Effizienz Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/effizienz-35160 node35160 Effizienz node45483 Softwarequalität node35160->node45483 node42560 Produktionsfunktion node48433 Verkehr node48087 Unternehmen node54020 Selbstständig fahrende Autos node54020->node35160 node54020->node48433 node54020->node48087 node33138 Effektivität node33138->node35160 node41203 Nachhaltigkeit node39327 Kosten node54202 Digital-Supply-Chain-Management node54202->node35160 node54202->node33138 node54202->node41203 node54202->node39327 node27958 Ausbringung node46645 Produktionstheorie node54077 Cyber-physische Systeme node54077->node35160 node37192 Internet node54077->node37192 node54198 Robotik node54077->node54198 node45663 Produktionskorrespondenz node45663->node35160 node45663->node42560 node45663->node27958 node45663->node46645 node29898 Benutzerfreundlichkeit node49746 Zuverlässigkeit node47061 Verständlichkeit node45908 Qualität node45483->node29898 node45483->node49746 node45483->node47061 node45483->node45908 node54198->node54020 node53558 3D-Drucker node53558->node54077 node53997 Energiemanagement node53997->node54077 node54079 Mensch-Maschine-Interaktion node54079->node54020
      Mindmap Effizienz Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/effizienz-35160 node35160 Effizienz node45483 Softwarequalität node35160->node45483 node54077 Cyber-physische Systeme node54077->node35160 node45663 Produktionskorrespondenz node45663->node35160 node54202 Digital-Supply-Chain-Management node54202->node35160 node54020 Selbstständig fahrende Autos node54020->node35160

      News SpringerProfessional.de

      • Was Bewerber garantiert abschreckt

        Sie sollen Status symbolisieren und modern daher kommen, erreichen aber das genaue Gegenteil. Arbeitsuchende empfinden englische Jobtitel häufig als unnötig aufgebläht. Keep ist simple, ist der bessere Anglizismus im Recruiting.

      • Big Brother im Büro

        Die totale Überwachung von Mitarbeitern ist längst keine negative Utopie mehr, wie sie George Orwell oder Dave Eggers in ihren Romanen heraufbeschwören. Unternehmen können bereits jetzt die Aktivitäten ihrer Angestellten rundum erfassen. Wissenschaftler warnen vor Missbrauch.

      • Private Equity in Deutschland boomt

        Unternehmen günstig kaufen und mit Gewinn verkaufen. Das ist das Konzept von Private Equity-Gesellschaften. Sie sind in Deutschland nach wie vor sehr aktiv, wie eine aktuelle Studie zeigt.

      • Zu wenig Innovation vor lauter Transformation

        Im BCG-Innovations-Ranking 2018 liegen US- und Digitalunternehmen klar vorn. Deutsche Firmen sind erst ab Platz 21 zu finden. Doch was hemmt hierzulande eigentlich die Innovationskraft?

      • Talentierte Mitarbeiter finden und binden

        Im hart gewordenen "War for Talents", in dem Fachkräfte begehrter denn je sind, vergessen Unternehmen offenbar, auf die internen Talente zu setzen. Dabei schlummern in der Belegschaft oft ungeahnte Potenziale.

      • Digitalisierung in betrieblicher Altersvorsorge angekommen

        Mittlerweile ist die Digitalisierung auch in der betrieblichen Altersvorsorge angekommen. Die aktuelle Mercer-Studie deckt Details auf und erklärt, wieso sich zwei Drittel der befragten Unternehmen eine digitale Informationsplattform wünschen.

      • Industrie 4.0 – und Schicht im Schacht?

        Je nach Standpunkt und Blickwinkel scheint der Trend zu Digitalisierung und Vernetzung der Industrie zur Industrie 4.0 positive oder negative Auswirkungen auf die Arbeitsplatzentwicklung zu versprechen. Wirtschaftsforscher haben jetzt eine Gesamtschau versucht.

      • Agile Führung zur Stärkung der Veränderungsintelligenz

        Braucht Agilität überhaupt noch Führung? Oder sind Führung und Agilität nicht ein Widerspruch in sich? Wie das Konzept der Veränderungsintelligenz zeigt, hängt die Antwort vom jeweiligen Agilitätskontext ab, so Gastautorin Antje Freyth.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Eberhard Feess
      Frankfurt School of Finance and Management
      Professor für Volkswirtschaftslehre
      Prof. Dr. Richard Lackes
      Technische Universität Dortmund,
      LS für Wirtschaftsinformatik
      Universitätsprofessor
      Dr. Markus Siepermann
      Technische Universität Dortmund,
      LS für Wirtschaftsinformatik
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter
      Prof. Dr. Marion Steven
      Ruhr-Universität Bochum,
      Lehrstuhl für Produktionswirtschaft,
      Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
      Lehrstuhlinhaberin
      Prof. Dr. Jean-Paul Thommen
      European Business School,
      Schloss Reichartshausen
      Head of Chair, Chair of Organizational Behavior
      Prof. Dr. Udo Kamps
      RWTH Aachen, Institut für Statistik und Wirtschaftsmathematik
      Inhaber des Lehrstuhls für Statistik

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Viele Unternehmen unterschätzen die Bedeutung von Verträgen für die Profitabilität ihres Unternehmens. Durch das fehlende Management von Risiken neuer und bestehender Verträge, können Unternehmen viel Geld und Zeit verlieren. Nur um Beispiele zu …
      Nicht nur im kulturellen und sozialen Leben ist alles schneller, komplexer und somit herausfordernder geworden, sondern auch in der Wirtschaft. Der Anspruch der Kunden hat sich deutlich erhöht und der Markt nimmt ständig an Dynamik zu. Umso …

      Sachgebiete