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Lillsches Reisegesetz

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Gravitationsmodell der Abhängigkeit der Zahl der Reisenden zwischen zwei Orten von reiserelevanten Eigenschaften der Orte und der Reisedistanz:

    MathML (base64):PG1hdGggeG1sbnM9Imh0dHA6Ly93d3cudzMub3JnLzE5OTgvTWF0aC9NYXRoTUwiIG1hdGhzaXplPSIyMCI+CjxtaT5SPC9taT4KPG1vPj08L21vPgo8bWZyYWM+Cjxtcm93Pgo8bWk+UTwvbWk+Cjxtbz7ii4U8L21vPgo8bWk+WjwvbWk+CjwvbXJvdz4KPG1zdXA+CjxtaT5EPC9taT4KPG1uPjI8L21uPgo8L21zdXA+CjwvbWZyYWM+CjwvbWF0aD4K

    mit R = Anzahl Reisender je Zeiteinheit, Q = „Reisewert” des Quellortes, Z = „Anziehungswert” des Zielortes, D = Distanz zwischen den Orten. Maßgrößen des Reise- und des Anziehungswertes sind z.B. Bevölkerungszahlen, Haushaltseinkommen, Fremdenverkehrs- oder andere Dienstleistungsangebote der Orte. Dieses eher veraltete und einfache Reisegesetz wird heute abgelöst durch umfassende Untersuchungen und Aussagen im angebotsbezogenen Destinationsmanagement einerseits und in nachfragebezogenen Reiseanalysen andererseits.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Ursula Frietzsche
      FH Worms,
      FB Touristik und Verkehrswesen
      Professorin

      Sachgebiete