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Nettoeffekt des Recyclings

Definition

Der Nettoeffekt des Recyclings dient zur Bewertung der ökologischen Vorteilhaftigkeit von Verwertungsprozessen.

 

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Der Nettoeffekt des Recyclings dient zur Bewertung der ökologischen Vorteilhaftigkeit von Verwertungsprozessen.

    2. Merkmale: Da eine vollständige Kreislaufführung nicht möglich ist (zweiter Hauptsatz der Thermodynamik), könnte grundsätzlich auch von Downcycling, anstelle von Recycling, gesprochen werden. Der Nettoeffekt des Recyclings stellt der Summe der inputbezogenen Stoff- bzw. Energieeinsparung und der outputbezogenen Schonung der Aufnahmemedien die Summe der zusätzlichen Stoff- und Energieinputs durch Verwertungsprozesse und der zusätzliches Belastung der Aufnahmemedien durch Verwertungsprozesse gegenüber. Für die Bewertung ist somit das Vorzeichen des Nettoeffektes ausschlaggebend. Ist dieses positiv, dann ist eine Verwertung ökologisch vorteilhaft. Wenn nicht, dann überwiegen die zusätzlichen Belastungen des Verwertungsprozesses.

     

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Edeltraud Günther
      TU Dresden,
      Fak. Wirtschaftswissenschaften,
      LS Betriebswirtschaftslehre insb.
      Betriebliche Umweltökonomie
      Universitätsprofessorin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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