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Stage-Gate-Modell

Definition

nach Cooper und Kleinschmidt ein standardisiertes Prozessmodell zur Entwicklung von Produktinnovationen.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    nach Cooper und Kleinschmidt ein standardisiertes Prozessmodell zur Entwicklung von Produktinnovationen. Ziel des Modells ist die Sicherung der Prozessqualität bei der Innovationsentwicklung. Der Innovationsprozess wird von Cooper und Kleinschmidt in mehrere Stufen (engl. stages) unterteilt. Im Gegensatz zu anderen Prozessmodellen beinhaltet im Stage-Gate-Modell jede Stufe bereichsübergreifende Aktivitäten aus dem Aufgabenspektrum verschiedener Funktionsbereiche bzw. Abteilungen eines Unternehmens. Nach Beendigung der einzelnen Stufen werden die Ergebnisse anhand vordefinierter Kriterien im Rahmen einer Meilensteinanalyse (engl. gates) überprüft (vgl. Abbildung „Stage-Gate-Modell im Überblick“).

    Die wissenschaftlichen Grundlagen für das Stage-Gate-Modell basieren auf der von R. Cooper und E. Kleinschmidt durchgeführten Studie „NewProd III“. Ziel der Untersuchung war es, Erfolgsfaktoren für die Entwicklung von Produktinnovationen abzuleiten. Eine zentrale Aussage der Studie „NewProd III“ war die Identifikation prozessbezogener Erfolgsfaktoren und deren entscheidender Einfluss auf den Erfolg neuer Produkte.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Martin G. Möhrle
      Universität Bremen,
      Lehrstuhl für BWL,
      Innovation und Kompetenztransfer
      Lehrstuhlinhaber
      Prof. Dr. Dieter Specht
      BTU Cottbus,
      Lehrstuhl für Produktionswirtschaft
      Professor für Produktionswirtschaft

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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