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Eurosklerose

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    im Bereich der Wirtschaft eine Inflexibilität der Märkte, eine zögerliche Anpassungsfähigkeit im Strukturwandel und eine träge Reaktionsfähigkeit beim Auftreten exogener Störungen (Sklerose), sofern sie auf europäische Volkswirtschaften zutreffen, oder auf solche Volkswirtschaften, die nachhaltig vom europäischen Kulturkreis geprägt sind. Der Begriff wurde Mitte der 1980er-Jahre vom Kieler Ökonomen H.Giersch geprägt und wird bei Diskussionen über den europäischen und weltweiten Wettbewerb von Volkswirtschaften nach wie vor verwendet.

    Vgl. auch Globalisierung.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Andreas Schäfer
      Universität Leipzig, Institut für Theoretische Volkswirtschaftslehre
      Akademischer Rat

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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