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Homo reciprocans

Definition

Gegenpol zum klassischen Denkmodell des Homo oeconomicus.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Begriff: Gegenpol zum klassischen Denkmodell des Homo oeconomicus. Mithilfe des Modells des Homo reciprocans sollen Motive für die Berücksichtigung ökologischer Knappheit in Entscheidungen von Wirtschaftssubjekten erklärt werden. Dem Konzept liegt die Annahme zugrunde, das Entscheidungen nicht perfekt sein müssen, sondern ausreichend (eingeschränkte Rationalität) um das Überleben zu sichern.

    Grundgedanke: Reziprozität kann Rationalisierungskriterium sein.

    Zwei mögliche Richtungen der Reziprozität: Negativ als Zwang (z.B. rechtliche Anforderungen), positiv als Geschenk.

    Weitere Motivation: Tausch und Gegenseitigkeit.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Edeltraud Günther
      TU Dresden,
      Fak. Wirtschaftswissenschaften,
      LS Betriebswirtschaftslehre insb.
      Betriebliche Umweltökonomie
      Universitätsprofessorin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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