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Inflation Targeting

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    von der Zentralbank veröffentlichter Zielwert oder Zielkorridor einer Inflationsrate, die noch mit dem Ziel der Geldwertstabilität vereinbar scheint. Da die Inflationsrate nicht direkt ansteuerbar ist, sind Inflationsprognosen und verlässliche Transmissionsmodelle (Geldtheorie) wesentlich, um das geldpolitische Instrumentarium adäquat einsetzen zu können. Den Inflationserwartungen kommt dabei eine zentrale Rolle im Preisbildungsprozess zu. Bei einer erwarteten Rate über dem Zielwert würde die Zentralbank einen restriktiven Kurs einschlagen. Neben der Abgrenzung der relevanten Inflationsrate und den Wirkungsverzögerungen geldpolitischer Maßnahmen ist problematisch, dass die Inflationsrate ein sog. Spätindikator ist, der geldpolitische Mitteleinsatz somit prozyklisch wirken kann.

    Teil der geldpolitischen Strategie der EZB, neben der Geldmengensteuerung im Rahmen der sog. Zwei-Säulen-Strategie. Die EZB vergleicht die Inflationsprognose mit der avisierten Inflationsrate von maximal 2 Prozent.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Oliver Budzinski
      University of Southern Denmark,
      Campus Esbjerg,
      Department of Environmental and
      and Business Economics
      Professor of Business Economics
      PD Dr. Jörg Jasper
      EnBW AG
      Senior Economist
      Prof. Dr. Albrecht F. Michler
      Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf,
      Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät,
      Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre
      außerplanmäßiger Professor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
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      Sachgebiete