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berufliches Gymnasium

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Gymnasium mit beruflicher Schwerpunktsetzung. Das berufliche oder Berufsgymnasium ist eine öffentliche dreijährige vollzeitschulische Ausbildungsform mit dem Ziel der allgemeinen Hochschulreife (Abitur). Voraussetzung für den Besuch ist der erfolgreiche Erwerb eines mittleren Bildungsabschlusses (z.B. Realschulabschluss bzw. „Mittlere Reife“) mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberschule.

    Bedingt durch den deutschen Bildungsföderalismus stellt sich die Situation in den einzelnen Bundesländern stark uneinheitlich dar. So existieren nicht in allen Ländern berufliche Gymnasien bzw. diese firmieren unter der Bezeichnung Fachgymnasium. Aktuell zeigt sich jedoch ein Trend einer gewissen Vereinheitlichung unter dem Begriff des beruflichen Gymnasiums.

    Das berufliche Gymnasium umfasst in den Jahrgangsstufen 11-13 neben den Fächern der allgemeinbildenden Gymnasien auch berufsbezogene Profilfächer, anhand derer verschiedene Fachrichtungen unterschieden werden. Die jeweiligen Profilfächer werden auf erhöhtem Anforderungsniveau unterrichtet und geprüft. Zugelassen durch die Kultusministerkonferenz sind die Fachrichtungen Wirtschaft, Technik, Berufliche Informatik, Ernährung, Agrarwissenschaft sowie Gesundheit und Soziales. Innerhalb der verschiedenen Richtungen sind zudem weitere Profilbildungen in Hinblick auf eine Reihe bestimmter Berufsfelder möglich.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Josef Schmid
      Universität Tübingen, Institut für Politikwissenschaft
      hauptamtlicher Dekan der WiSo-Fakultät
      Dr. Johannes Klenk
      Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften,
      Universität Hohenheim
      Forschungsmanager

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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