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PISA-Studie

Definition

Internationale Schulleistungsstudie der OECD (Programme for International Student Assessment).

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    PISA ist eine internationale Schulleistungsstudie, die von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Zusammenarbeit (OECD) durchgeführt wird. An PISA nehmen die OECD-Mitgliedsstaaten sowie eine Reihe weiterer Partnerländer teil. PISA untersucht mithilfe von standardisierten Schulleistungstests in einem dreijährigen Turnus die Kompetenzen von 15jährigen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften.

    Die Ergebnisse der PISA-Studie haben in vielen Ländern zu bildungspolitischen Weichenstellungen geführt. Eine besonders starke Wirkung hat PISA in der Bundesrepublik Deutschland entfaltet, wo die Studie einen „PISA-Schock“ auslöste und wo „PISA“ für die mannigfaltigen Defizite des Bildungssystems steht. Als Gründe für die große Wirkung der Studie in Deutschland sind zu nennen:
    (1) der für viele überraschende Befund, dass die Schülerleistungen in Deutschland international nur im Mittelfeld liegen,
    (2) der Befund, wonach sich die soziale Herkunft in Deutschland besonders stark in den erzielten Schulleistungen niederschlägt,
    (3) die großen Unterschiede in den mittleren Schulleistungen zwischen einzelnen Bundesländern, die in einer nationalen Erweiterung der internationalen Studie dokumentiert werden konnten.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Ulrich Trautwein
      Institut für Erziehungswissenschaft,
      Universität Tübingen
      Professor für Empirische Bildungsforschung
      Dr. Johannes Klenk
      Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften,
      Universität Hohenheim
      Forschungsmanager
      Prof. Dr. Josef Schmid
      Universität Tübingen, Institut für Politikwissenschaft
      hauptamtlicher Dekan der WiSo-Fakultät

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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