Direkt zum Inhalt

Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR)

Definition

zentrale gesamtwirtschaftliche Statistik, die quantitativ das Wirtschaftsgeschehen eines Wirtschaftsgebietes für eine abgelaufene Periode darstellt. Sie besteht aus mehreren Strom- und Bestandsrechnungen, die systematisch erstellt und aufeinander abgestimmt ein System VGR ergeben.

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Inhaltsverzeichnis

    1. Kurzübersicht
    2. Zentrale Aspekte
      1. Charakterisierung
      2. Aufgaben
      3. Aufstellung
      4. Bruttoinlandsprodukt (BIP)
      5. Konten und Tabellen
      6. Input-Output-Rechnung
      7. Vermögensrechnung
      8. Finanzierungsrechnung
      9. Satellitensysteme
      10. Geschichte
    3. „Beyond GDP“

    Kurzübersicht

    Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) erstellt ein quantitatives Gesamtbild des wirtschaftlichen Geschehens. Hierzu erarbeitet sie ein aus der Logik eines Kreislaufschemas hergeleitetes Rechenwerk, das – aus mehreren Teilrechnungen bestehend – eine umfassende und hinreichend gegliederte Darstellung aller geleisteten Wirtschaftstätigkeit anstrebt.

    Zentrale Aspekte

    Charakterisierung

    Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) besteht aus der Inlandsprodukts- und Nationaleinkommensberechnung sowie der Input-Output-Rechnung, der Vermögens-, Außenwirtschafts-, Erwerbstätigen-, Arbeitsvolumen- und Finanzierungsrechnung. Alle Teilrechnungen zusammen bilden das Wirtschaftsgeschehen eines Wirtschaftsgebietes für eine abgelaufene Periode in seiner quantitativen Gesamtheit ab und ergeben als systematisch erstellte, aufeinander abgestimmte und miteinander verflochtene Strom- und Bestandsrechnungen das Gesamtsystem der VGR. Die ermittelten Werte werden in Form eines Kontensystems erfasst und als Tabellen dargestellt.

    Den Kern bilden dabei die Berechnung der Entstehung, Verteilung und Verwendung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und des Bruttonationaleinkommens (BNE) sowie die Darstellung der Umverteilungs- und Vermögensbildungsvorgänge. Das BIP (engl.: GDP, Gross Domestic Product) gilt als wichtigstes Produktionsmaß, das BNE (engl.: GNP, Gross National Product) als zentrales Einkommensmaß. Die Veränderung des Inlandsprodukts zum Vorjahr dient als Maß der Entwicklung einer Volkswirtschaft. Die Darstellung der Ströme wird ergänzt durch die Finanzierungsrechnung und die Input-Output-Tabellen. Darüber hinaus enthält die VGR Angaben über die Produktionsfaktoren in verschiedener Abgrenzung, wie etwa zu Erwerbstätigen, Arbeitnehmern, Erwerbslosen, Erwerbspersonen oder dem Kapitalstock. Die letztgenannte Größe ist der Vermögensrechnung entnommen, die den Bestand an Vermögensgütern (Sach- und immaterielle Güter) sowie an Forderungen und Verbindlichkeiten innerhalb der Wirtschaftsbereiche und gegenüber dem Ausland nachweist. Wichtigste Komponente der Außenwirtschaftsrechnung ist die Zahlungsbilanz, in der die Güter- und Kapitalströme zwischen Inländern und Ausländern aufgezeichnet werden. Über diesen Kern der VGR hinaus können wirtschaftspolitisch bedeutsame Fragestellungen in sogenannten Satellitensystemen zur VGR dargestellt werden. Hier sind die Datensysteme teilweise vorläufiger oder experimenteller Natur, werden nicht mit gleicher Regelmäßigkeit bereitgestellt, sind offen für Änderungen und teilweise dadurch gekennzeichnet, dass sie auch qualitative Aussagen, nicht aber die Bildung von Wertgrößen zulassen.

    Aufgaben

    Die VGR stellt die Datengrundlage für gesamtwirtschaftliche Analysen und Prognosen in verschiedenen Bereichen der makroökonomischen Theorie und Politik bereit, so etwa zur Analyse der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage, des Wirtschaftswachstums, der Produktivität oder der Wirtschaftsstruktur. Ferner liegt sie regionalen oder sektoralen Analysen, internationalen Vergleichen oder Verteilungsforschungen zugrunde und dient bei gesamtwirtschaftlichen Fragestellungen als Entscheidungsgrundlage. Auch für die mittelfristige Finanzplanung (= mehrjährige Finanzplanung) und die Steuerschätzung sind die Daten der VGR unentbehrlich. Eine neuere Aufgabe resultiert daraus, dass als vierte Eigenmittelquelle der Europäischen Union (EU) ein bestimmter Prozentsatz des nationalen BIP der Mitgliedsstaaten festgelegt wurde. Darüber hinaus werden die Daten der VGR auch herangezogen, um die Einhaltung der Ziele des Stabilitäts- und Wachstumspakts (EU-Stabilitätspakt) zu überprüfen. Dies führte zu einer stärkeren Harmonisierung der VGR-Angaben als gemeinschaftliche Aufgabe.

    Aufstellung

    (1) Ausgangspunkt der Aufstellung der VGR ist die Vorstellung eines Wirtschaftskreislaufs als Versuch, alle wirtschaftlichen Transaktionen und sonstigen Vorgänge einer Volkswirtschaft systematisch darzustellen. Von zentraler Bedeutung sind hierbei die Abgrenzung des Wirtschaftsgebiets, die Bestimmung der Darstellungseinheit als Grundlage für die Bildung von Wirtschaftszweigen und Sektoren sowie die Auswahl und Erfassung der einzubeziehenden Transaktionen und sonstigen Vorgänge samt ihrer Definition, Abgrenzung, Bewertung und Periodisierung. In Ergänzung und Abstimmung hierzu wird die Vermögensrechnung erstellt.

    (2) Wirtschaftsraum und Sektoren: Der relevante Wirtschaftsraum kann die nationale Volkswirtschaft oder ein engeres Wirtschaftsgebiet (Region) sein. Für den jeweiligen Raum werden Aggregate gebildet, vor allem Wirtschaftszweige und Sektoren, die aus nach unterschiedlichen Gesichtspunkten abgegrenzten, rechtlich selbstständigen Wirtschaftseinheiten (sogenannten statistischen Einheiten) bestehen. So sind für die Sektorbildung institutionelle Einheiten maßgeblich, die wirtschaftliche Entscheidungsträger sind und ein vollständiges Rechnungswesen mit Informationen über die Verwendung/Verteilung des Betriebsüberschusses vorlegen. Auf dieser Grundlage werden Kapitalgesellschaften, Staat, private Haushalte und private Organisationen ohne Erwerbszweck unterschieden. Diese Sektoren bilden die gesamte Volkswirtschaft, der die übrige Welt gegenübergestellt wird. Für die Entstehungsrechnung werden produktionsseitig die Wirtschaftszweige betrachtet.

    Bruttoinlandsprodukt (BIP)

    Im Mittelpunkt der VGR steht die Ermittlung des BIP in der Entstehungsrechnung sowie der Verwendungsrechnung, ergänzt um die Verteilungsrechnung. In der Entstehungsrechnung wird i.d.R. ausgehend vom Produktionswert die Bruttowertschöpfung der einzelnen Wirtschaftsbereiche dargestellt. Die Summe der Bruttowertschöpfungen ergibt (nach einigen Korrekturen) das BIP. Die Verwendungsrechnung gibt Auskunft über die Verwendung der produzierten Güter. Sie zeigt die Konsumausgaben der privaten Haushalte, der privaten Organisationen ohne Erwerbszweck und des Staates sowie die Bruttoanlageinvestitionen, Vorratsveränderungen, den Nettozugang an Wertsachen und den Außenbeitrag. Die Verteilungsrechnung spaltet das Aggregat Volkseinkommen in Arbeitnehmerentgelt sowie Unternehmens- und Vermögenseinkommen auf, die im Inland entstanden sind.

    Konten und Tabellen

    Über die Darstellung des BIP hinaus enthält die VGR eine Vielzahl von Übersichts- und Standard-Tabellen. Diese stellen die Umverteilungs-, Vermögensänderungs- und Finanzierungsvorgänge dar. Die Daten werden als Jahres-, Halbjahres- und (eingeschränkt) Vierteljahreswerte (letztere auch saisonbereinigt) ausgewiesen. Die Angaben der Entstehungs- und Verwendungsrechnung werden sowohl in aktuellen Preisen des Berichtsjahres (nominal) als auch in Preisen eines Basisjahres (real) berechnet. Im Kontensystem der VGR wird ersichtlich, wie die einzelnen Teile von der Güterproduktion bis zur Veränderung der Forderungen und Verbindlichkeiten zusammenhängen. Es gibt folgende Konten:

    (a) Ein zusammengefasstes Güterkonto, das einen umfassenden Überblick über die Herkunft und Verwendung der Güter in der Volkswirtschaft gibt;

    (b) Sektorkonten, die jeweils einen Ausschnitt des wirtschaftlichen Geschehens abbilden: Produktionskonten, Einkommensentstehungskonten, primäre und sekundäre Einkommensverteilungskonten, Einkommensverwendungskonten, Konten der Reinvermögensänderung;

    (c) Außenkonten, die die Transaktionen zwischen gebietsansässigen und gebietsfremden Einheiten (übrige Welt) ausweisen.

    Bezieht man die Produktion oder das Einkommen auf andere Größen, erhält man wichtige Indikatoren. So ist die Relation aus BIP bzw. Bruttowertschöpfung und Arbeitseinsatz ein Ausdruck für die Arbeitsproduktivität, die Relation Volkseinkommen zu Bevölkerung beschreibt ein Maß für das Durchschnittseinkommen.

    Input-Output-Rechnung

    Die Input-Output-Rechnung umfasst die Aufstellung und Auswertung von Input-Output-Tabellen. Ihr Ziel ist die detaillierte quantitative Darstellung und Analyse der güter- und produktionsmäßigen Verflechtungen zwischen den Sektoren einer Volkswirtschaft sowie deren Anteil an den Gesamtwerten der Produktion, Einkommensentstehung und Verwendung und ihrer Beziehungen zur übrigen Welt. Hierzu wird ein umfangreiches Tabellenwerk erstellt, das nach Wirtschaftsbereichen und Gütergruppen (Produktionsbereichen) gegliedert ist.

    Vermögensrechnung

    Die Vermögensrechnung stellt den Bestand verschiedener Vermögenswerte (Vermögensgüter und Forderungen) und Verbindlichkeiten zu einem bestimmten Zeitpunkt dar. Aus einem umfassenden Katalog möglicher Vermögenswerte findet sich in der Darstellung der amtlichen deutschen VGR nur eine eingeschränkte Zahl an nachgewiesenen Größen. Es handelt sich um bestimmte produzierte Vermögensgüter (darunter auch immaterielles Vermögen) und um Forderungen. Forderungen und Verbindlichkeiten werden im Rahmen der Finanzierungsrechnung ermittelt.

    Finanzierungsrechnung

    Die Finanzierungsrechnung stellt als Stromrechnung systematisch die Veränderung der Forderungen und Verbindlichkeiten der einzelnen Sektoren dar. Sie wird von der Deutschen Bundesbank zusammen mit einer Bestandsrechnung erstellt, die in gleicher Weise abgegrenzte Größen nachweist. Hierdurch wird ersichtlich, in welche Sektoren die gesparten Mittel der privaten Haushalte während eines bestimmten Zeitraums geflossen sind oder in welcher Form die Finanzierungsmittel den anderen Sektoren bereitgestellt wurden.

    Satellitensysteme

    Ergänzend zum bisher beschriebenen Teil der VGR schlägt das System of National Accounts 1993 die Entwicklung verschiedener Satellitensysteme vor, so etwa Haushalts-, Umwelt- oder Tourismussysteme. Das Statistische Bundesamt (StBA) konzentriert sich insbesondere auf eine weit entwickelte, auf die Umwelt bezogene Darstellung, die als umweltökonomische Gesamtrechnung (UGR) bezeichnet wird. Ferner ist hier die sozioökonomische Berichterstattung zu nennen, insbesondere die Berücksichtigung der unentgeltlich erbrachten Leistungen in privaten Haushalten (= Haushaltsproduktion).

    Geschichte

    Die Geschichte der VGR reicht weit zurück. Bereits Mitte des 17. Jahrhunderts wurden erste Volkseinkommens- und Vermögensrechnungen für England durchgeführt. Für die Weiterentwicklung von besonderer Bedeutung sind die Konzepte des Wirtschaftskreislaufs, als deren prominenteste Vertreter Quesnay, Marx und Keynes zu nennen sind. Für Deutschland sind zudem die Einkommensschätzungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts und die Sozialproduktsberechnungen nach dem Ersten Weltkrieg zu erwähnen. Nach Entwicklung verschiedener Rahmen für die Darstellung der VGR (etwa durch die OECD und die UN) und eines aus den Sechzigerjahren stammenden deutschen Systems ist für die gegenwärtige Darstellung weltweit das System of National Accounts (SNA 1968, 1993, 2008) maßgeblich, das wiederum die Grundlage für das Europäische System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG 1970, 1984, 1995) bildet. Detaillierte Vorschriften der sogenannten ESVG-Verordnung schreiben das Lieferprogramm für die EU im Rahmen der deutschen VGR fest. Gesamtrechnungssysteme sind mithin keineswegs statische Gebilde oder abgeschlossene Forschungsfragen, vielmehr werden diese laufend weiterentwickelt, um sich ändernden Informationsbedürfnissen der Nutzer und internationalen Anforderungen Rechnung zu tragen.

    „Beyond GDP“

    Ausgehend von der Kritik der rein quantitativen Verfasstheit der VGR und der Diskussion des BIP als alleinigem Wohlstandsindikator rücken zunehmend alternative Konzeptionen in die öffentliche Debatte. Neben eindimensional angelegten Rechenwerken, die als Ergänzung zur VGR konzipiert, aber noch innerhalb des tradierten Systems darstellbar sind (etwa durch Berücksichtigung immaterieller Vermögenswerte wie Humankapital, sozialer Kosten wie Umweltverschmutzung oder sozialer Erträge wie Bildung und Freizeit), werden vermehrt auch zusammengefasste Indikatoren entwickelt (Composite Indicators). Solche mehrdimensional angelegten Bewertungssysteme, die neben monetär fassbaren Größen auch nichtmonetäre Zusammenhänge abzubilden versuchen, verzichten auf die Geschlossenheit der VGR, gewinnen aber im Gegenzug größere Sensitivität für die verschiedenen Komponenten der Lebensqualität. Als Maß für die Lebensqualität werden so unterschiedliche Größen wie Gesundheit, Bildung, Umweltbedingungen, Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit, familiäre Bindungen, gesellschaftliche Chancen oder Partizipationsmöglichkeiten mittels entsprechender Indikatoren erfasst.

    Über die Frage, wie Wohlstand zu messen und auf welche Art wichtige qualitative Zusammenhänge statistisch zu beschreiben seien, wird in Wissenschaft und Politik eine intensive Debatte geführt. Sowohl die OECD („Better Life Index“) als auch die Vereinten Nationen („Human Development Index“), die sogenannte Stiglitz-Sen-Fitoussi-Kommission, die Bundestags-Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ sowie der deutsche und französische Sachverständigenrat haben entsprechende Vorschläge zur Messung von wirtschaftlicher Leistung und sozialem Fortschritt erarbeitet.

    Allerdings scheint es, als ob ein möglichst objektiver Vergleichsmaßstab für Wohlstand und Lebensqualität auch im Rahmen dieser Ansätze weiterhin ein Desiderat bliebe. Entstehen doch sowohl bei der Konzeption als auch der Umsetzung solcher alternativer Rechensysteme zahlreiche Schwierigkeiten – zu nennen sind etwa Bewertungs-, Abgrenzungs- und andere Detailprobleme –, die eine objektive Erfassung und Vergleichbarkeit in weite Ferne rücken lassen. Insgesamt überrascht es nicht, dass das Inlandsprodukt nach wie vor als allgemeines Maß für den Wohlstand einer Gesellschaft verwendet wird, obwohl es zentrale ökonomische, soziale und ökologische Sachverhalte nicht berücksichtigt. Aus heutiger Sicht erscheint die Verwendung des BIP als Indikator, welcher zwar keinesfalls hinreichend zur Messung des Wohlstands eines Landes ist, dessen analytische Kraft aber genau wie seine konzeptionelle Verengung allgemein bekannt ist, unverändert zweckdienlich. Bei aller Unzulänglichkeit ist quantitative Eindeutigkeit gegenüber qualitativer Mehrdimensionalität vorzuziehen, sofern eine solche nur mit komplexen, im Detail umstrittenen, schwer nachvollziehbaren oder gar (politisch) manipulierbaren Indikatorensystemen zu erreichen ist.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/volkswirtschaftliche-gesamtrechnung-vgr-47916 node47916 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) node27867 Bruttoinlandsprodukt (BIP) node47916->node27867 node37240 Mindestlohn node38052 Keynesianismus node37240->node38052 node44065 private Organisationen ohne ... node44065->node47916 node44898 Prognoseverfahren node41133 Konjunkturprognose node44898->node41133 node27182 Bewegungsvergleich node27182->node41133 node39926 Konjunkturdiagnose node41133->node47916 node41133->node39926 node38023 Lohnpolitik node34043 Geldpolitik node39593 Inlandskonzept node27867->node39593 node31208 Abschreibung node27867->node31208 node38052->node47916 node38052->node38023 node38052->node34043 node32594 Erwerbspersonenpotenzial node32594->node39593 node37075 Inländerkonzept node37075->node47916 node45778 reales Inlandsprodukt node45778->node27867 node39593->node47916 node39593->node37075 node45279 Sektoren der Volkswirtschaft node45279->node44065
      Mindmap Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/volkswirtschaftliche-gesamtrechnung-vgr-47916 node47916 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) node27867 Bruttoinlandsprodukt (BIP) node47916->node27867 node39593 Inlandskonzept node39593->node47916 node38052 Keynesianismus node38052->node47916 node41133 Konjunkturprognose node41133->node47916 node44065 private Organisationen ohne ... node44065->node47916

      News SpringerProfessional.de

      • Digitalisierung in Deutschland stagniert

        Nur langsam geht es für die deutsche Wirtschaft bei der Digitalisierung voran, zeigt der Monitoring Report Digital. Die Kernergebnisse: die Wirtschaft stagniert, digitale Vorreiter fehlen und alle warten auf den Breitbandausbau.

      • Forschungsagenda 2030 für die produzierende Industrie

        Die strategische Forschungsagenda der Initiative "manufuture-DE" hat aktuelle und zukünftig relevante Forschungsbedarfe deutscher Industrieunternehmen aus dem Bereich der Produktionstechnik bis zum Jahr 2030 formuliert und priorisiert.

      • "Unternehmen tragen Verantwortung für Konsumenten"

        Wer in der digitalen Welt nicht untergehen will, muss sich einige Kompetenzen aneigen. Sonst frisst die Digitalisierung ihre User, warnen Anabel Ternès und Hans-Peter Hagemes im Gespräch mit Springer Professional. Insbesondere Unternehmen sollten sich ihrer Verantwortung bewusst sein.

      • Digitalisierung schafft Chancen für weibliche Führungskräfte

        Mittlerweile erfüllen zwar die Aufsichtsräte der Dax-30-Unternehmen im Durchschnitt die gesetzliche Frauenquote. Aber gerade in Führungspositionen im operativen Geschäft sind Frauen, auch in der Finanzbranche, immer noch rar gesät. Und das sieht nur in einem Fachbereich besser aus.

      • Verantwortungsvolle Chefs haben mehr Stress

        Ein Chef, der sich seiner Verantwortung im Job bewusst ist, führt ein stressbelastetes Dasein. Zumindest, wenn er sich in einer gehobenen Machtposition befindet. Das haben Wissenschafter herausgefunden.

      • Dax-Vorstände verdienen noch mehr

        Wenn etwas die Gemüter erhitzt, dann sind es immer wieder die exorbitanten Bezüge von Vorständen und Aufsichtsräten von Unternehmen. Eine aktuelle Studie gibt der Diskussion neue Nahrung. Demnach bekommen die CEOs von der Post, Heidelberg Cement, Adidas und Daimler unglaubliche Summen. 

      • Enterprise Social Networks fördern Innovationen

        Der digitale Reifegrad deutschsprachiger Unternehmen verbessert sich zusehends. In allen Bereichen haben digitale Prozesse mittlerweile die analogen Formen der Zusammenarbeit überholt. Doch es gibt noch viel zu tun.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Michael Horvath
      Technische Universität München, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter
      Prof. Dr. Robert K. Frhr. von Weizsäcker
      Technische Universität München, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre
      Ordinarius/Lehrstuhlinhaber

      Bücher

      Atkinson, T., Cantillon, B., Marlier, E., Nolan, B.: Social Indicators: The EU and Social Inclusion
      Oxford University Press, Oxford, 2002
      Brümmerhoff, D., Grömling, M.: Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen
      De Gruyter Oldenbourg Verlag, München, 2015
      Brümmerhoff, D., Lützel, H.: Lexikon der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen
      Oldenbourg, München, 2002
      Eurostat: Europäisches System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen. ESVG 1995
      Luxemburg, 2014
      Frenkel, M., John, K.D.: Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
      Vahlen Verlag, München, 2016
      Hicks, J.R.: The New National Accounts. An Introduction to the System of National Accounts 1993 and the European System of Accounts 1995
      Edward Elgar, Cheltenham, 2000
      Jorgenson, D.W., Landefeld, J.S., Nordhaus, W.D., eds: A New Architecture for the U.S. National Accounts
      University of Chicago Press, Chicago, 2006
      Stiglitz, J.E., Sen, A., Fitoussi, J.-P.: Mismeasuring Our Lives. Why GDP doesn’t add up – The Report by the Commission on the Measurement of Economic Performance and Social Progress
      The New Press, New York, 2010
      Stobbe, A.: Volkswirtschaftliches Rechnungswesen
      Springer, Berlin/Heidelberg, 1994
      Jackson, D.: The New National Accounts. An Introduction to the System of National Accounts 1993 and the European System of Accounts 1995
      Edward Elgar, Cheltenham, 2000

      Zeitschriften

      Fleurbaey, M.: Beyond GDP: The Quest for a Measure of Social Welfare
      47, 2009, S. in: Journal of Economic Literature, S. 1.029-75.
      Osbers, L., Sharpe, A.: An Index of Economic Well-Being for Selected OECD Countries
      48, 2002, S. in: Review of Income and Wealth, S. 291-316.

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Kapitel 9 zeigt die konkrete Ausgestaltung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) der Bundesrepublik Deutschland. Es berücksichtigt dabei die Generalrevision der VGR entsprechend dem Europäischen System Volkswirtschaftlicher …
      Nachdem wir in der Einführung besprochen haben, wie die Makroökonomie in die Wirtschaftswissenschaft einzuordnen ist, wollen wir uns nun im Kap. 2 mit ihren Begriffen und Messkonzepten beschäftigen. Dies ist die Basis, von der aus wir in den Kap.

      Sachgebiete

      Interne Verweise