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Pro-Kopf-Einkommen

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    statistische Durchschnittsgröße, die das Volkseinkommen oder das Bruttonationaleinkommen (BNE) eines Landes zu seiner Bevölkerungszahl ins Verhältnis setzt. Das Maß dient dem Vergleich der durchschnittlichen wirtschaftlichen Lage der Bevölkerung in den Regionen eines Landes bzw. verschiedener Länder oder dem Vergleich im Zeitablauf. Das Pro-Kopf-Einkommen gilt üblicherweise als einer der wichtigsten Indikatoren zur Wohlstandsmessung eines Landes. Doch erschweren statistische Besonderheiten, Unterschiede in den Rechenwerken, den Inflationsraten, den Währungen oder der Kaufkraft die internationale Vergleichbarkeit. Auch gibt das Pro-Kopf-Einkommen als isolierter Indikator keinen Anhaltspunkt darüber, wie das Einkommen innerhalb eines Landes verteilt ist (Einkommensverteilung) oder wie sich jenseits der allein quantitativ erfassten Größe die qualitative Lebenssituation beschreiben lässt. Zu der Diskussion des "Beyond GDP" vgl. Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Robert K. Frhr. von Weizsäcker
      Technische Universität München, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre
      Ordinarius/Lehrstuhlinhaber
      Michael Horvath
      Technische Universität München, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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