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Staatsquote

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Verhältnis der gesamten Staatsausgaben zum Bruttoinlandsprodukt (BIP). Die Staatsquote fällt unterschiedlich aus, je nachdem, ob die Staatsausgaben in der Abgrenzung der Finanzstatistik oder der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) nachgewiesen werden.

    2. Bedeutung: Die Staatsquote soll den Grad der Inanspruchnahme der gesamten Volkswirtschaft durch den staatlichen Sektor ausdrücken. Da auch Ausgaben des Staates einbezogen werden, die nicht Teilmenge des BIP sind, ist die Staatsquote eine „unechte” Quote. Sie ermöglicht damit zwar eine Einordnung der absoluten Beträge der Staatsausgaben in einem gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang, liefert jedoch nur begrenzte Information über den Grad der Inanspruchnahme der gesamtwirtschaftlichen Leistung durch den Staat. Aussagefähiger ist die Veränderung der Staatsquote im Zeitablauf. Sie zeigt, ob die Staatsausgaben in einem bestimmten Zeitraum schneller oder langsamer gewachsen sind als das BIP. Internationale Vergleiche von Staatsquoten sind problematisch, da bereits geringe Unterschiede in den jeweils angewandten Konzepten der VGR die Aussagefähigkeit erheblich herabsetzen können.

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      News SpringerProfessional.de

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Robert K. Frhr. von Weizsäcker
      Technische Universität München, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre
      Ordinarius/Lehrstuhlinhaber
      Michael Horvath
      Technische Universität München, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter
      Prof. Dr. Wolfgang Eggert
      Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
      Lehrstuhlinhaber des Instituts für Wirtschaftstheorie und Finanzwissenschaft
      Steffen Minter
      Institut für Wirtschaftstheorie und
      Finanzwissenschaften, Albert-Ludwigs-Universität
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Aufbauend auf den theoretischen Überlegungen in Kapitel 11.2. und 11.3. soll im folgenden das in Kapitel 11.1. vorgestellte Modell zur Beschreibung der langfristigen Entwicklung der Staatsquote für die Bundesrepublik Deutschland geschätzt werden.
      Während nichtlineare Modelle bis in die fünfziger Jahre in der dynamischen Wirtschaftstheorie eine wichtige Rolle spieltenl, hat man sich danach bei der Modellierung dynamischer Prozesse verstärkt auf lineare Modelle mit stochastischen Störungen …
      Kein Politikfeld ist mit dem „Regieren“ so eng verknüpft wie die Staatsfinanzen. Der Zusammenhang basiert in der Regel auf einer oder mehreren der folgenden Überlegungen: Erstens kann man sich etwas naiv darauf zurückziehen, dass es gar nicht entsche

      Sachgebiete