Direkt zum Inhalt

Staatsquote

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Verhältnis der gesamten Staatsausgaben zum Bruttoinlandsprodukt (BIP). Die Staatsquote fällt unterschiedlich aus, je nachdem, ob die Staatsausgaben in der Abgrenzung der Finanzstatistik oder der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) nachgewiesen werden.

    2. Bedeutung: Die Staatsquote soll den Grad der Inanspruchnahme der gesamten Volkswirtschaft durch den staatlichen Sektor ausdrücken. Da auch Ausgaben des Staates einbezogen werden, die nicht Teilmenge des BIP sind, ist die Staatsquote eine „unechte” Quote. Sie ermöglicht damit zwar eine Einordnung der absoluten Beträge der Staatsausgaben in einem gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang, liefert jedoch nur begrenzte Information über den Grad der Inanspruchnahme der gesamtwirtschaftlichen Leistung durch den Staat. Aussagefähiger ist die Veränderung der Staatsquote im Zeitablauf. Sie zeigt, ob die Staatsausgaben in einem bestimmten Zeitraum schneller oder langsamer gewachsen sind als das BIP. Internationale Vergleiche von Staatsquoten sind problematisch, da bereits geringe Unterschiede in den jeweils angewandten Konzepten der VGR die Aussagefähigkeit erheblich herabsetzen können.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Staatsquote Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/staatsquote-45266 node45266 Staatsquote node47916 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) node45266->node47916 node27867 Bruttoinlandsprodukt (BIP) node45266->node27867 node38664 New Public Management ... node29636 Displacement-Effekt node39134 Niveauverschiebungseffekt node29636->node39134 node41943 Steuerabwehr node39134->node45266 node39134->node41943 node28497 Budgetpolitik node32991 Finanzpolitik node28497->node32991 node33968 Finanzwissenschaft node33968->node32991 node41488 Kapitalbedarf node34043 Geldpolitik node32991->node45266 node32991->node41488 node32991->node34043 node42900 Privatisierung node47916->node27867 node44539 Rent Seeking node31464 Bürokratiekritik node31464->node45266 node31464->node38664 node31464->node42900 node31464->node44539 node45778 reales Inlandsprodukt node45778->node27867 node31208 Abschreibung node41133 Konjunkturprognose node41133->node47916 node38052 Keynesianismus node38052->node47916 node39593 Inlandskonzept node39593->node47916 node27867->node31208 node27867->node39593 node36480 Finanzwirtschaft node36480->node39134
      Mindmap Staatsquote Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/staatsquote-45266 node45266 Staatsquote node47916 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) node45266->node47916 node27867 Bruttoinlandsprodukt (BIP) node45266->node27867 node31464 Bürokratiekritik node31464->node45266 node32991 Finanzpolitik node32991->node45266 node39134 Niveauverschiebungseffekt node39134->node45266

      News SpringerProfessional.de

      • Persönlichkeit und Motivation müssen stimmen

        Beim Besetzen vakanter Stellen achten Vertriebsleiter oft stärker auf die fachliche Qualifikation der Bewerber als auf deren Persönlichkeit und Motivation. Michael Schwartz, Leiter des Instituts für integrale Lebens- und Arbeitspraxis in Esslingen, erläutert, warum diese beiden Faktoren im Vertrieb so wichtig sind.

      • Neue Recruitingstrategien gegen den Fachkräftemangel

        Für den deutschen Mittelstand wird der Fachkräftemangel zum Geschäftsrisiko, zeigen Studien. Und die Situation soll sich noch verschärfen. Höchsten Zeit also, bei der Personalbeschaffung neue Weg zu gehen, so Gastautor Steffen Michel. 

      • Weniger IPO-Prospekt, dafür mehr Anlegerschutz

        Wer sich bislang per Börsengang Geld am Kapitalmarkt besorgen wollte, musste einen aufwendigen Prospekt erstellen. Eine Neuregelung sorgt jetzt bei kleineren IPOs (Initial Public Offering) für Abhilfe. Wie die Voraussetzungen aussehen, erklärt Rechtsanwalt Jörg Baumgartner in seinem Gastbeitrag.

      • Whatsapp startet Business-Offensive

        Im Servicefall können Verbraucher einige Unternehmen bereits über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktieren. Doch was passiert, wenn der Kundenservice Nachrichten initiativ versendet? Ein neues Business-Tool soll genau das ermöglichen.

      • Kundennutzenmodelle im B2B-Vertrieb von E-Marktplätzen

        Elektronische B2C-Marktplätze müssen ihre über Jahre errungene dominante Marktstellung in Gewinne umzumünzen, ohne ihre Marktstellung zu gefährden. Dazu gehört, Preise für langjährige Händler drastisch zu erhöhen. Kundennutzenmodelle spielen dabei eine wichtige Rolle.

      • "Belastete Geschäftsmodelle sind meistens nicht genug innoviert"

        Der ehemalige Roland-Berger-Krisenberater Thomas Knecht hat an der Spitze von Hellmann den Turnaround des weltweiten Logistikers geschafft. Branche und Wirtschaft fordert er zu mehr Wachsamkeit auf. Im Interview spricht er über Anpassungsfähigkeit und Insolvenzschutz.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Robert K. Frhr. von Weizsäcker
      Technische Universität München, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre
      Ordinarius/Lehrstuhlinhaber
      Michael Horvath
      Technische Universität München, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter
      Prof. Dr. Wolfgang Eggert
      Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
      Lehrstuhlinhaber des Instituts für Wirtschaftstheorie und Finanzwissenschaft
      Steffen Minter
      Institut für Wirtschaftstheorie und
      Finanzwissenschaften, Albert-Ludwigs-Universität
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Aufbauend auf den theoretischen Überlegungen in Kapitel 11.2. und 11.3. soll im folgenden das in Kapitel 11.1. vorgestellte Modell zur Beschreibung der langfristigen Entwicklung der Staatsquote für die Bundesrepublik Deutschland geschätzt werden.
      Während nichtlineare Modelle bis in die fünfziger Jahre in der dynamischen Wirtschaftstheorie eine wichtige Rolle spieltenl, hat man sich danach bei der Modellierung dynamischer Prozesse verstärkt auf lineare Modelle mit stochastischen Störungen …

      Sachgebiete