Direkt zum Inhalt

primäre Einkommensverteilung

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Primärverteilung; bezeichnet die unmittelbar durch den Marktprozess entstehende Verteilung des Einkommens. In einem marktwirtschaftlichen System resultiert das Einkommen der Produktionsfaktoren aus ihrem Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Leistung (Arbeit: Lohneinkommen, Boden: Pachteinkommen, Kapital: Zinseinkommen, Unternehmerleistung: Einkommen aus Unternehmertätigkeit). Diese Verteilung erfolgt nach ökonomischen Funktionen der Produktionsfaktoren (funktionale Einkommensverteilung), einzelne Personen können jedoch aufgrund von Querverteilung wiederum Einkommen aus unterschiedlichen Produktionsfaktoren beziehen (personelle Einkommensverteilung). Die Primärverteilung hängt damit sowohl von der Verteilung der Einkommen auf die Produktionsfaktoren als auch von der Verteilung der Produktionsfaktoren auf die Personen ab. Durch korrigierende staatliche Maßnahmen wie etwa Steuern, Abgaben und Transfers ergibt sich aus der primären Einkommensverteilung die sekundäre Einkommensverteilung.

    Vgl. auch Einkommensverteilung, Verteilungspolitik.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap primäre Einkommensverteilung Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/primaere-einkommensverteilung-46352 node46352 primäre Einkommensverteilung node46352->node46352 node46841 personelle Einkommensverteilung node46352->node46841 node42173 sekundäre Einkommensverteilung node46352->node42173 node45598 Produktionsfaktoren node46352->node45598 node32068 funktionale Einkommensverteilung node46352->node32068 node46841->node32068 node44201 Sozialversicherung node50671 Verteilungspolitik node50671->node46352 node42173->node44201 node42173->node50671 node47535 Transfereinkommen node42173->node47535 node40022 Lorenzkurve node40022->node46841 node44327 personelle Verteilung node44327->node46841 node33276 Häufigkeitsverteilung node33276->node46841 node45856 Pasinetti-Ansatz node45856->node32068 node42040 Produktion node45598->node42040 node34838 Einkommensquoten node34838->node32068 node32068->node45598 node41584 Kalenderzeitanalyse node41584->node45598 node30819 Betrieb node30819->node45598 node48087 Unternehmen node48087->node45598
      Mindmap primäre Einkommensverteilung Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/primaere-einkommensverteilung-46352 node46352 primäre Einkommensverteilung node45598 Produktionsfaktoren node46352->node45598 node32068 funktionale Einkommensverteilung node46352->node32068 node46841 personelle Einkommensverteilung node46352->node46841 node42173 sekundäre Einkommensverteilung node46352->node42173

      News SpringerProfessional.de

      • Persönlichkeit und Motivation müssen stimmen

        Beim Besetzen vakanter Stellen achten Vertriebsleiter oft stärker auf die fachliche Qualifikation der Bewerber als auf deren Persönlichkeit und Motivation. Michael Schwartz, Leiter des Instituts für integrale Lebens- und Arbeitspraxis in Esslingen, erläutert, warum diese beiden Faktoren im Vertrieb so wichtig sind.

      • Neue Recruitingstrategien gegen den Fachkräftemangel

        Für den deutschen Mittelstand wird der Fachkräftemangel zum Geschäftsrisiko, zeigen Studien. Und die Situation soll sich noch verschärfen. Höchsten Zeit also, bei der Personalbeschaffung neue Weg zu gehen, so Gastautor Steffen Michel. 

      • Weniger IPO-Prospekt, dafür mehr Anlegerschutz

        Wer sich bislang per Börsengang Geld am Kapitalmarkt besorgen wollte, musste einen aufwendigen Prospekt erstellen. Eine Neuregelung sorgt jetzt bei kleineren IPOs (Initial Public Offering) für Abhilfe. Wie die Voraussetzungen aussehen, erklärt Rechtsanwalt Jörg Baumgartner in seinem Gastbeitrag.

      • Whatsapp startet Business-Offensive

        Im Servicefall können Verbraucher einige Unternehmen bereits über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktieren. Doch was passiert, wenn der Kundenservice Nachrichten initiativ versendet? Ein neues Business-Tool soll genau das ermöglichen.

      • Kundennutzenmodelle im B2B-Vertrieb von E-Marktplätzen

        Elektronische B2C-Marktplätze müssen ihre über Jahre errungene dominante Marktstellung in Gewinne umzumünzen, ohne ihre Marktstellung zu gefährden. Dazu gehört, Preise für langjährige Händler drastisch zu erhöhen. Kundennutzenmodelle spielen dabei eine wichtige Rolle.

      • "Belastete Geschäftsmodelle sind meistens nicht genug innoviert"

        Der ehemalige Roland-Berger-Krisenberater Thomas Knecht hat an der Spitze von Hellmann den Turnaround des weltweiten Logistikers geschafft. Branche und Wirtschaft fordert er zu mehr Wachsamkeit auf. Im Interview spricht er über Anpassungsfähigkeit und Insolvenzschutz.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Robert K. Frhr. von Weizsäcker
      Technische Universität München, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre
      Ordinarius/Lehrstuhlinhaber
      Michael Horvath
      Technische Universität München, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter
      Prof. Dr. Hagen Krämer
      Hochschule Karlsruhe, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
      Professor für Economics (Volkswirtschaftslehre)

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Wenn man bedenkt, dass Angela Merkel mittlerweile auf mehr als 12 Jahre als Kanzlerin zurückblickt, erscheint die obige Überschrift aus dem Frühjahr 2006 zunächst merkwürdig deplaziert. In Wahrheit sind viele der unten geäußerten Gedanken äußerst …
      In der alten Bundesrepublik spielten sich tief greifende Veränderungen in der Struktur von Wirtschaft, Gesellschaft und Familie ab, die von der Familienpolitik als Handlungsaufforderung gedeutet wurden. In den 40 Jahren zwischen der Gründung der …
      Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich zentral mit zwei verschiedenen Forschungsbereichen: zum einen mit der Integrationsforschung und zum anderen mit der Organisationsforschung. Ihr Ziel ist es, beide Forschungsbereiche so zusammenzuführen, dass …

      Sachgebiete