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Trickle-Down-Effekt

Definition

Durchsickern des Einkommenswachstums von oben nach unten. Einkommenszuwächse der Reichen laufen den Einkommenszuwächsen der Ärmeren in der Gesellschaft zeitlich voraus und sind deren Voraussetzung.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Der Trickle-Down-Effekt bezeichnet die These, dass der Einkommenszuwachs, den die Reichen in einer Gesellschaft erfahren, sukzessive auch zu den Mittelschichten und den Ärmeren in der Gesellschaft durchsickert. Häufig wird das Einkommenszuwächse der Reichen auch als notwendige Voraussetzung für die Einkommenszuwächse beim Rest der Bevölkerung angesehen. Die Trickle-Down-Theorie ist ein Bestandteil der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik.

    Neuere Forschungen bezweifeln die Existenz des Trickle-down-Effekts aufgrund von empirischen Untersuchungen und theoretischen Überlegungen.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hagen Krämer
      Hochschule Karlsruhe, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
      Professor für Economics (Volkswirtschaftslehre)

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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