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Entwicklungsgesetze technischer Systeme

Definition

Der sowjetische Wissenschaftler G.S. Altschuller extrahierte aus zahlreichen Patentschriften Entwicklungsmuster, die er anhand von statistischen Häufungen zu Entwicklungsgesetzen technischer Systeme zusammenfasste.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Der sowjetische Wissenschaftler G.S. Altschuller extrahierte aus zahlreichen Patentschriften Entwicklungsmuster, die er anhand von statistischen Häufungen zu Entwicklungsgesetzen technischer Systeme zusammenfasste. Sie beschreiben die idealtypische Entwicklung eines technischen Systems. Unterschieden werden vier Phasen, die ein technisches System durchlaufen kann: die Statik, die Kinematik, die Dynamik und die Evolution. G.S. Altschuller ordnete jeder Phase spezifische Gesetzmäßigkeiten zu, nach denen sich das technische System verhält. In der vierten Phase, der Evolution, kann das System in ein anderes System übergehen. Die Entwicklungsgesetze technischer Systeme bieten dem Nutzer Basisinformationen über den Entwicklungsstrang einer Technologie an. Zur weitergehenden Steuerung von Technologien, z.B. im Rahmen der Technologieplanung, eignen sie sich nicht.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Martin G. Möhrle
      Universität Bremen,
      Lehrstuhl für BWL,
      Innovation und Kompetenztransfer
      Lehrstuhlinhaber
      Prof. Dr. Dieter Specht
      BTU Cottbus,
      Lehrstuhl für Produktionswirtschaft
      Professor für Produktionswirtschaft

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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