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Technologiebewertung

Definition

Ziel der Technologiebewertung ist es, die an einem definierten Bewertungsmaßstab gemessene Bedeutung einer Technologie oder Ergebnisse einer Technologieentscheidung zu ermitteln und zu beurteilen.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Ziel der Technologiebewertung ist es, die an einem definierten Bewertungsmaßstab gemessene Bedeutung einer Technologie oder Ergebnisse einer Technologieentscheidung zu ermitteln und zu beurteilen. In Abhängigkeit von dem jeweiligen Bewertungsverfahren und der Zielstellung kann die Bewertung qualitativ oder quantitativ erfolgen. Bewertungsmaßstäbe werden durch die Unternehmensziele (z.B. Umsatz, Gewinn), die strategische Orientierung des Unternehmens (z.B. Marktanteil, Zeit- und Kostenvorteil) sowie durch Anforderungen und Normen gesetzt. Die Bewertung von Technologien ist ein wesentliches Instrument im Rahmen des Technologiemanagements und unterstützt bes. die Technologieplanung sowie das Technologiecontrolling. Sie dient zur Kontrolle der Umsetzung von Technologieentscheiden im Rahmen der Implementierung der Technologiestrategie und bereitet sowohl Auswahl- als auch Veränderungsentscheidungen vor. In Abhängigkeit vom Bewertungsziel finden im Rahmen der Technologiebewertung verschiedene Analyse- und Bewertungsverfahren Anwendung. Neben Stärken-/Schwächen-Analysen, Chancen-Risiken- und Portfolio-Analysen werden Technologielebenszyklus- oder S-Kurven-Konzepte sowie Roadmaps eingesetzt. Die Bewertung technologiebezogener Investitionsentscheidungen wird durch Net-Present-Value-Methoden oder Realoptionsansätze unterstützt.

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        Die strategische Forschungsagenda der Initiative "manufuture-DE" hat aktuelle und zukünftig relevante Forschungsbedarfe deutscher Industrieunternehmen aus dem Bereich der Produktionstechnik bis zum Jahr 2030 formuliert und priorisiert.

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      • Digitalisierung schafft Chancen für weibliche Führungskräfte

        Mittlerweile erfüllen zwar die Aufsichtsräte der Dax-30-Unternehmen im Durchschnitt die gesetzliche Frauenquote. Aber gerade in Führungspositionen im operativen Geschäft sind Frauen, auch in der Finanzbranche, immer noch rar gesät. Und das sieht nur in einem Fachbereich besser aus.

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        Wenn etwas die Gemüter erhitzt, dann sind es immer wieder die exorbitanten Bezüge von Vorständen und Aufsichtsräten von Unternehmen. Eine aktuelle Studie gibt der Diskussion neue Nahrung. Demnach bekommen die CEOs von der Post, Heidelberg Cement, Adidas und Daimler unglaubliche Summen. 

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        Der digitale Reifegrad deutschsprachiger Unternehmen verbessert sich zusehends. In allen Bereichen haben digitale Prozesse mittlerweile die analogen Formen der Zusammenarbeit überholt. Doch es gibt noch viel zu tun.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Martin G. Möhrle
      Universität Bremen,
      Lehrstuhl für BWL,
      Innovation und Kompetenztransfer
      Lehrstuhlinhaber
      Prof. Dr. Dieter Specht
      BTU Cottbus,
      Lehrstuhl für Produktionswirtschaft
      Professor für Produktionswirtschaft

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Im vorliegenden Kapitel wird die Elektrifizierung eines Berliner Subnetzes unter Verwendung der zwei vorgestellten Modelle analysiert. Im Rahmen der TCO-Modellanwendung werden die Elektrifizierungskosten des Linienbusnetzes für die bereits in …

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