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Ferienhaus

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Ein Ferienhaus ist eine separate Unterkunft (freistehendes Haus, Reihen- oder Doppelhaus) mit eigenem Sanitärbereich und Selbstverpflegungseinrichtung, in der zum vorübergehenden Aufenthalt Gäste gegen Entgelt aufgenommen werden.

    Für die Vermietung von Ferienhäusern etc. gilt das Mietrecht (§§ 535 ff. BGB). Voraussetzung ist, dass der Vertrag dt. Recht unterliegt. Werden im Ausland befindliche Ferienhäuser etc. direkt gebucht, so ist das Recht des Landes maßgeblich, in dem sich das Ferienhaus befindet. Innerhalb der EU greifen Sonderregelungen ein (ausländisches Recht, allerdings Gerichtsverfahren am Wohnsitz des beklagten Vermieters möglich, vgl. Art. 16 Nr. 1b EuGVÜ). Bei Ferienhäusern im Inland greifen bei Mängeln die §§ 536 ff. BGB ein. Insofern gelten keine vom Mietrecht abweichenden Besonderheiten für die vorübergehende Überlassung von Wohnraum. Der Vertrag über eine Ferienhaus wird i.d.R. für eine feste Zeit geschlossen. Mit Ablauf der Zeit endet das Mietverhältnis nach § 542 II BGB. Eine vorherige Kündigung scheidet hier grundsätzlich aus (ausgenommen die Kündigung aus wichtigem Grund nach § 543 II BGB: Kündigung durch Vermieter wegen erheblicher Vernachlässigung der Mietsache) - ferner bei Kündigung infolge erheblicher Mängel nach § 543 II 1 BGB (grundsätzlich nur nach Mängelanzeige und Fristsetzung, vgl. §§ 536c I, II sowie 543 III BGB). Im Fall der Stornierung greift § 537 BGB ein, wonach eine Entschädigung abzüglich Ersparnisse (keine Reinigung etc.) sowie anderweitiger Erlöse (z.B. durch Weitervermietung) zu zahlen ist (vgl. §§ 307 ff. BGB).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Dagmar Hettinger
      FH Worms,
      Touristik/Verkehrswesen
      Professorin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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