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Haushalt

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Inhaltsverzeichnis

    1. Volkswirtschaftstheorie
    2. Finanzwissenschaft
    3. Amtliche Statistik

    Volkswirtschaftstheorie

    Privates Sozialgebilde, das eine oder mehrere Personen mit einheitlicher Willensbildung umfasst. Er stellt die Planungs- und Entscheidungseinheit beim Erwerb von Einkommen dar, und zwar als Anbieter der Faktorleistungen Arbeit, Kapital und Boden oder Unternehmerleistung (Angebotstheorie des Haushalts). Ebenso obliegt ihm die Verwendung von Einkommen zum Kauf von Gütern (Konsum) sowie zur Vermögensbildung (Sparen, Nachfragetheorie des Haushalts). Institutionelle Theorien der Haushaltung betonen die Rolle des Haushalts als Produzent, der innerhalb des Konsumtionszeitraums bestimmte Eigenschaften der Konsumgüter zur Nutzenerzielung erst kombiniert bzw. produziert.

    Das Verhalten von Haushalten im Wirtschaftsprozess wird zusammenfassend in der Haushaltstheorie als Teilbereich der Mikroökonomik behandelt. Dabei wird i.d.R. Rationalität im Sinn der strikten Gültigkeit des ökonomischen Prinzips bei knappen Ressourcen unterstellt. Bezogen auf die Einkommensentstehung impliziert dies ein einkommensmaximierendes Verhalten und für die Einkommensverwendung das Streben nach größtmöglicher Befriedigung der Bedürfnisse durch nutzenmaximierendes Verhalten.

    Finanzwissenschaft

    Gegenüberstellung von Voranschlägen der Einnahmen und Ausgaben der öffentlichen Hand (Haushaltsplan) im Haushaltsjahr.

    Vgl. auch Budget, öffentlicher Haushalt, Bundeshaushalt, EU-Haushalt.

    Amtliche Statistik

    Privathaushalt.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Dirk Piekenbrock
      Duale Hochschule Baden-Württemberg
      seit Juni 2008 im Ruhestand

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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