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Index der Tarifverdienste und Arbeitszeiten

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Der Index der Tarifverdienste und Arbeitszeiten gibt Auskunft über die Entwicklung der tariflich vereinbarten Entgelte und wird für Wertsicherungsklauseln verwendet. Er misst die durchschnittliche Veränderung der Stundenlöhne und der Monatsgehälter sowie der tariflich vereinbarten Wochenarbeitszeiten. Für den Index wurden einige Zeit die Wirtschaftsbereiche produzierendes Gewerbe, Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe (nur Angestellte), Verkehr und Nachrichtenübermittlung, Friseurgewerbe und Gebietskörperschaften berücksichtigt, nicht jedoch das Gastgewerbe, das gesondert erfasst wurde. Seit dem Berichtmonat Januar 2009 werden jedoch alle Wirtschaftsbereiche berücksichtigt mit Ausnahme der Landwirtschaft und der privaten Haushalte.

    Der Tarifindex wird als Laspeyres-Index mit festem Basisjahr berechnet. Aktuelles Basisjahr ist 2006, die Gewichtungen entstammen der Verdienststrukturerhebung 2006. Der Index besteht aus den Lohn- und Gehaltsveränderungen der einzelnen Tarifverträge. Diese werden gemäß ihrem Beschäftigtenanteil an der Beschäftigtengesamtzahl aller erfassten Wirtschaftszweige berücksichtigt. Der Indikator wird vierteljährlich (Januar, April, Juli, Oktober) veröffentlicht, wegen immer noch bestehender Differenzen zwischen den tariflichen Entgelten im früheren Bundesgebiet und den neuen Ländern nach wie vor getrennt.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Katrin Schmidt
      Bundesagentur für Arbeit,
      Zentrale
      Referentin Arbeitsmarktberichterstattung

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände handeln auf der Basis der vom Grundgesetz garantierten Koalitionsfreiheit Tarifverträge aus.Als Rechtsgrundlage finden Sie im Infoteil Artikel 9 des Grundgesetzes und § 2 Tarifvertragsgesetz.

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