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Konkurrenzwährung

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    entnationalisiertes Geld, Parallelwährung. 1. Charakterisierung: Ein von Hayek stammender Begriff mit dem Vorschlag, das internationale Währungssystem zu reformieren. Durch Beseitigung des gesetzlichen Annahmezwangs der jeweiligen Währungen sollen die nationalen Geldschöpfungsmonopole überwunden werden. Die privaten Kreditbanken dürfen ihre eigenen Zahlungsmittel ausgeben, deren Tauschwert sich über die freie Preisbildung als Kurswert fortlaufend nach Angebot und Nachfrage bestimmt. Eine expansive Kreditvergabe durch einzelne Privatbanken würde wegen der dann eintretenden Kursverluste automatisch nach oben begrenzt sein. Auch die Zentralbanken und die nachgelagerten Institute, die durchaus weiterhin bestehen können, müssten dann dem Wunsch des Publikums nach wertstabilen Zahlungsmitteln nachkommen, da sie andernfalls mit einem Verlust an Marktanteilen zu rechnen hätten.

    2. Begründung: Die Notwendigkeit einer Konkurrenzwährung wird mit der These begründet, dass das Geldschöpfungsmonopol durch die Regierungen bzw. Zentralbanken unter dem politischen Druck marktmächtiger Gruppen fortwährend missbraucht wird.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Oliver Budzinski
      University of Southern Denmark,
      Campus Esbjerg,
      Department of Environmental and
      and Business Economics
      Professor of Business Economics
      PD Dr. Jörg Jasper
      EnBW AG
      Senior Economist
      Prof. Dr. Albrecht F. Michler
      Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf,
      Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät,
      Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre
      außerplanmäßiger Professor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Bei einem Finanzmarkt handeltKapitalmarkt es sich dem Wesen nach um einen MarktplatzMarktplatz , auf dem klassisch Angebot und Nachfrage zusammengeführt werden, hier speziell das Angebot und die Nachfrage nach bzw. von „Finanzprodukten“.

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