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Prüfungskonzept

GEPRÜFTES WISSEN
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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Das Prüfungskonzept stellt die (in einem Strategie- und Planungsmemorandum schriftlich erfassten und dem Prüfungsteam rechtzeitig zur Verfügung gestellten) Prüfungsziele dar und artikuliert unter bes. Berücksichtigung der Lage des Unternehmens die Prüfungstechnik, mit der nach Beurteilung des Abschlussprüfers diese Ziele zu erreichen sind.

    2. Hintergrund: Jahresabschluss und Lagebericht sind Spiegelbilder von Geschäftsvorfällen, die in den einzelnen Bereichen des Unternehmens stattfinden und von Geschäftsrisiken, denen diese Bereiche ausgesetzt sind. Geschäftsvorfälle müssen ordnungsgemäß abgewickelt, Geschäftsrisiken muss angemessen Rechnung getragen werden. Das setzt Ziele und kontrollierte Abläufe voraus, die auch dazu dienen, die unterschiedlichen Elemente vollständig und korrekt im Jahresabschluss abzubilden.  Das Prüfungskonzept beruht also auf der Erwartung, dass durch Geschäftsvorfälle und Geschäftsrisiken geschaffene Daten eine Reihe von Kontrollen durchlaufen haben, bis sie endlich an den einzelnen Stellen des Jahresabschlusses bzw. Lageberichtes ihren Niederschlag finden. Diesen Weg, der auch ein unrechtmäßiger sein kann, muss der Prüfer erkennen, um Jahresabschluss und Lagebericht – ihre Zusammensetzung und ihr Ergebnis – in der Weise beurteilen zu können, wie sie der Gesetzgeber vorschreibt. Die Pflicht zum Urteil bedeutet aber zugleich die Notwendigkeit, sich  über den Inhalt derjenigen Daten eine Meinung zu bilden, die auf ihrem Weg angehalten und vergessen wurden und denen der Zutritt zu Jahresabschluss oder Lagebericht in unzulässiger Weise verwehrt wurde.

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      Mindmap Prüfungskonzept Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/pruefungskonzept-52276 node52276 Prüfungskonzept node41410 Lagebericht node52276->node41410 node52277 Prüfungsziele node52276->node52277 node41890 Jahresabschluss node52276->node41890 node52278 Prüfungstechnik node52276->node52278 node52256 Eigenverantwortlichkeit des Wirtschaftsprüfers node52276->node52256 node35818 Fehlbetrag node35818->node41890 node52283 Berufspflichten des Wirtschaftsprüfers node30605 Bußgeldverfahren node52271 Risikoprofil node52270 Bilanzmanipulation node52270->node41410 node44858 Publikationspflicht node44858->node41410 node37870 Jahresabschlussprüfung node41410->node37870 node35319 Geschäftsvorfälle node35319->node41890 node41412 Konzernabschluss node41412->node41890 node37708 Jahresbilanz node41890->node37708 node52278->node52277 node52274 entscheidungserhebliche Sachverhalte node52274->node52277 node52256->node52283 node52256->node30605 node52256->node52271 node52256->node52277 node52256->node52278 node52282 Sprachbarrieren node52256->node52282 node48295 Wesentlichkeit node48295->node52277 node48295->node52278
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      WP Dr. Werner Krommes
      Wekadit-Revision

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Neben der Erläuterung von Fachbegriffen und ihrer Beziehung zueinander werden in diesem Kapitel die Prüfungsstandards des IDW behandelt und die prägende Rolle dieser Richtlinien gewürdigt. Dabei wird — vorangegangene Überlegungen aufgreifend — erneut
      Die bisherigen Ausführungen haben gezeigt, daß die Jahresabschlußprüfung durch einen hohen Grad an Komplexität gekennzeichnet ist, welche ihren Ursprung in den veränderten Rahmenbedingungen findet und eine Verschärfung der zentralen Problemfelder …
      Es war vermutlich ein ganzes Bündel von Faktoren, das dazu geführt hat, dass die materiellen Prüfungshandlungen in vielen Fällen nicht mehr im Mittelpunkt der Arbeit standen. Man hat zwar begonnen, Systemfehler zu korrigieren, aber neue Gefahren droh

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