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Haftsummenzuschlag

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Zuschlag bei der Berechnung des haftenden Eigenkapitals der Kreditinstitute in der Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft (eG) gemäß § 10 IIb Satz 1 Nr. 8 KWG a.F. Es handelt sich um einen Zuschlag zu den Geschäftsguthaben und Rücklagen, welcher der Haftsummenverpflichtung der Mitglieder Rechnung trägt (Nachschusspflicht) und dessen Anrechenbarkeit durch die Zuschlagsverordnung (ZuschlagV) begrenzt ist. Da eine Einzahlung von Mitteln nicht erfolgt ist, wurde der Haftsummenzuschlag als Ergänzungskapital anerkannt. Diese Anerkennungsfähigkeit ist aufgrund der Neufassung des Eigenkapitalbegriffs durch Basel III im Rahmen der Capital Requirements Regulation (CRR) entfallen, im Rahmen einer Übergangsregelung wird der Zuschlag bis 2022 schrittweise zurückgeführt.

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      Mindmap Haftsummenzuschlag Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/haftsummenzuschlag-33385 node33385 Haftsummenzuschlag node40163 Kreditgenossenschaft node33385->node40163 node45093 Sparkassen node40163->node45093 node33274 Genossenschaftswesen node33274->node40163 node45142 Spar- und Darlehenskasse node45142->node40163 node44845 Raiffeisengenossenschaften node44845->node40163
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. habil. Stephan Schöning
      SRH Hochschule Heidelberg Campus Calw
      Professur für Allgemeine BWL und Finanzen

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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