Direkt zum Inhalt

Least Cost Planning

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Die Nachfrage nach Energieträgern ist eine aus der Nachfrage nach Energiedienstleistungen (Wärme, Kraft, Licht, Kälte etc.) abgeleitete Nachfrage. Das in den USA entwickelte Konzept des Least Cost Planning zielt darauf ab, die Kosten der Energiedienstleistung zu minimieren, indem die Energieversorgungsunternehmen Energiesparmaßnahmen initiieren und unterstützen (Wandel vom Energieversorgungs- zum Energiedienstleistungsunternehmen). Least Cost Planning beinhaltet die systematische Integration von Einsparmöglichkeiten, v.a. durch Elektrizitäts- aber auch durch Gasversorgungsunternehmen, in die Bedarfsplanung. Nachfrageseitige Maßnahmen wie Förderung der Stromeinsparung und Lastmanagement (Demand Side Management) sollen neben angebotsseitigen Maßnahmen wie Ersatz und Erweiterung von Kraftwerkskapazität (Supply Side Management) in die Unternehmensplanung integriert werden. Energiesparen soll neben Energiebereitstellung als gleichwertige Quelle zur Deckung der Nachfrage nach Energiedienstleistungen treten (Energieeinsparung). Instrumente des Demand Side Management sind v.a. Einsparprogramme (in einfacher Form z.B. durch Zahlung von Zuschüssen beim Kauf bes. energiesparender Geräte). Dauerhaft erfolgversprechender als umlagefinanzierte Subventionierung von Einsparmaßnahmen dürften Contracting-Modelle sein. Je nach wirtschaftspolitischer Grundausrichtung werden unterschiedliche Least Cost Planning-Konzepte verfochten (z.B. markt- vs. regulierungsorientiertes Least Cost Planning).

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Least Cost Planning Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/least-cost-planning-41835 node41835 Least Cost Planning node36691 Energieträger node41835->node36691 node34821 Energiedienstleistung node41835->node34821 node53701 Demand Side Management ... node41835->node53701 node34293 Energiebilanz node36691->node34293 node34855 fossile Energieträger node36691->node34855 node42050 regenerative Energieträger node36691->node42050 node33836 Energie node33836->node36691 node34821->node36691 node39955 Infrastruktur node34821->node39955 node52428 ökologieorientierte Kostenrechnung node52428->node41835 node39327 Kosten node52428->node39327 node48806 Umweltauswirkungen node52428->node48806 node52323 Life Cycle Costing node52428->node52323
      Mindmap Least Cost Planning Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/least-cost-planning-41835 node41835 Least Cost Planning node36691 Energieträger node41835->node36691 node34821 Energiedienstleistung node41835->node34821 node53701 Demand Side Management ... node41835->node53701 node52428 ökologieorientierte Kostenrechnung node52428->node41835

      News SpringerProfessional.de

      • "Das Silicon Valley ist nicht über Nacht entstanden"

        Wenn es ein Digitalisierungs-Mekka gibt, in das deutsche Manager pilgern, ist es das Silicon Valley. Was Unternehmen von den US-Vorreitern lernen und ob sie die 180-Grad-Wende schaffen können, beantworten Sven Grote und Rüdiger Goyk im Gespräch.

      • Utility 4.0 – mehr als eine Worthülse?

        Vierpunktnull auf Teufel komm raus. Kein Themengebiet scheint heute ohne das Zahlenkürzel '4.0' auszukommen. Mit Utility 4.0 ist dieses Phänomen nun auch im Energiesektor angekommen. Zu Recht?

      • Das blaue Jobwunder der Digitalisierung

        Immer mehr Studien prognostizieren, dass die digitale Transformation insgesamt keine Arbeitsplätze kostet. Denn es entstehen auch jede Menge neue Jobs. Die erfordern jedoch andere Kompetenzen.

      • Starke Teams lassen Risiken zu

        "Werde eins mit deinem Projekt", proklamierte vor Jahren eine Baumarktkette. Ein kerniger Slogan, der seine Parallele in einer Google-Studie findet: Teammitglieder die risikobereit in ihrer Aufgabe aufgehen, arbeiten effektiver.

      • "Freibeträge in Abfindungsregelungen wieder einführen"

        Seit 1. Januar gilt die Institutsvergütungsverordnung (IVV). Mit ihr wurden in erster Linie die Anforderungen der Leitlinien der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA für eine solide Vergütungspolitik in deutsches Recht umgesetzt. Wie sich das auf die Personal- und Abfindungsstrategien bei den Banken auswirkt, erklärt Jurist Christoph Abeln im Interview.

      • So teuer wird der Fachkräftemangel

        Dass der Fachkräftemangel die deutsche Wirtschaft bremst, ist nicht neu. Allerdings war bislang nicht klar, wie sehr fehlendes Personal zu Buche schlägt. Einer Studie zufolge drohen bis zum Jahr 2030 wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe. 

      • KMU zögern bei tiefgreifender Digitalisierung

        Der digitale Wandel wirkt sich auf die gesamte Wertschöpfungskette aus. Viele kleine und mittelständische Unternehmen haben das nicht vollends erkannt, weshalb sie sich auf die Optimierung einzelner interner Prozesse versteifen.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Wolf Fichtner
      Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Lehrstuhl für Energiewirtschaft, Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion (IIP)
      Institutsleiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      The idea implicit to DSM is that consumers choose inefficient levels of efficiency and that the utility should correct for these market failures. For example, Eric Hirst (1992, p77) writes: “Thus energy markets do not operate properly and require …
      During the last years, an increasing number of utilities in several European countries, e.g., Denmark, France, Germany, Ireland, The Netherlands, Portugal, Spain, and Sweden, have discovered that their business can go beyond selling kilowatt-hours …

      Sachgebiete