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Least Cost Planning

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Die Nachfrage nach Energieträgern ist eine aus der Nachfrage nach Energiedienstleistungen (Wärme, Kraft, Licht, Kälte etc.) abgeleitete Nachfrage. Das in den USA entwickelte Konzept des Least Cost Planning zielt darauf ab, die Kosten der Energiedienstleistung zu minimieren, indem die Energieversorgungsunternehmen Energiesparmaßnahmen initiieren und unterstützen (Wandel vom Energieversorgungs- zum Energiedienstleistungsunternehmen). Least Cost Planning beinhaltet die systematische Integration von Einsparmöglichkeiten, v.a. durch Elektrizitäts- aber auch durch Gasversorgungsunternehmen, in die Bedarfsplanung. Nachfrageseitige Maßnahmen wie Förderung der Stromeinsparung und Lastmanagement (Demand Side Management) sollen neben angebotsseitigen Maßnahmen wie Ersatz und Erweiterung von Kraftwerkskapazität (Supply Side Management) in die Unternehmensplanung integriert werden. Energiesparen soll neben Energiebereitstellung als gleichwertige Quelle zur Deckung der Nachfrage nach Energiedienstleistungen treten (Energieeinsparung). Instrumente des Demand Side Management sind v.a. Einsparprogramme (in einfacher Form z.B. durch Zahlung von Zuschüssen beim Kauf bes. energiesparender Geräte). Dauerhaft erfolgversprechender als umlagefinanzierte Subventionierung von Einsparmaßnahmen dürften Contracting-Modelle sein. Je nach wirtschaftspolitischer Grundausrichtung werden unterschiedliche Least Cost Planning-Konzepte verfochten (z.B. markt- vs. regulierungsorientiertes Least Cost Planning).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Wolf Fichtner
      Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Lehrstuhl für Energiewirtschaft, Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion (IIP)
      Institutsleiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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