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Technologiebeschaffung

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Durch Technologiebeschaffung werden für das Unternehmen Technologien zur Nutzung bereitgestellt. Technologiebeschaffung kann intern und extern erfolgen. Interne Technologiebeschaffung wird durch Forschung und Entwicklung (F&E) realisiert. Externe Technologiebeschaffung erfolgt durch Zugriff auf unternehmensexterne Technologiequellen. Formen der externen Technologiebeschaffung sind u.a. Vertragsforschung, Technologiekauf, Lizenznahme, Erwerb von oder Kooperation mit technologieorientierten Unternehmen (Technologieallianz) sowie Abwerben von Know-how-Trägern anderer Unternehmen und Reverse Engineering.

    Die Entscheidung für eine Form der Technologiebeschaffung wird durch Risiko-, Aufwands- und Zeitaspekte beeinflusst. Die unternehmensinterne Technologiebeschaffung ist mit technischen und wirtschaftlichen Risiken verbunden. Unternehmensinterne Forschung und Entwicklung kommt bes. bei hoher wettbewerbsstrategischer Bedeutung der Technologie sowie großer unternehmensinterner Kompetenz bez. des Technologiefeldes zur Anwendung. Bei mangelnder unternehmensinterner Kompetenz in diesem bzw. verwandten Technologiebereichen, fehlenden freien F&E-Kapazitäten und geringerer Wettbewerbsrelevanz werden oftmals externe Technologiequellen genutzt.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Martin G. Möhrle
      Universität Bremen,
      Lehrstuhl für BWL,
      Innovation und Kompetenztransfer
      Lehrstuhlinhaber
      Prof. Dr. Dieter Specht
      BTU Cottbus,
      Lehrstuhl für Produktionswirtschaft
      Professor für Produktionswirtschaft

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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