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Tierzuchtgesetz

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Gesetz i.d.F. vom 21.12.2006 (BGBl. I 3294) m.spät.Änd. Es gilt für die Zucht von Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen und Pferden. Weitere landwirtschaftlich genutzte Tiere können durch Rechtsverordnung in den Anwendungsbereich des Tierzuchtgesetzes einbezogen werden. Das Tierzuchtgesetz bezweckt im züchterischen Bereich die Erzeugung der vorgenannten Tiere - auch durch Bereitstellung öffentlicher Mittel - so zu fördern, dass
    (1) die Leistungsfähigkeit der Tiere unter Berücksichtigung der Vitalität erhalten und verbessert wird,
    (2) die Wirtschaftlichkeit bes. Wettbewerbsfähigkeit der tierischen Erzeugung verbessert wird,
    (3) die von den Tieren gewonnenen Erzeugnisse den an sie gestellten qualitativen Anforderungen entsprechen und
    (4) eine genetische Vielfalt erhalten wird. Das Tierzuchtgesetz enthält Vorschriften über das Anbieten und Abgeben von Zuchttieren, die Anerkennung von Zuchtorganisationen, über das Besamungswesen (Betrieb einer Besamungsstation, Besamungserlaubnis) sowie über den Betrieb einer Embryotransfereinrichtung. Streitigkeiten über eine von der zuständigen Behörde getroffene Maßnahme können im Rahmen eines Schiedsverfahrens einer Schlichtung zugeführt werden.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Gerhard Übersohn
      Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
      Justiziar
      Jan-Hendrik Krumme
      Sekretariat der Kultusministerkonferenz
      Referatsleiter Personalwesen, Organisation, Rechts- und Grundsatzangelegenheiten

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      In der Regel sind landwirtschaftliche Unternehmen eher selten am organisierten Kapitalmarkt vertreten. Häufig handelt es sich um mittelständische Unternehmen. Dies zeigt später auch die Statistik in Abschnitt 4.2.2.
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