Direkt zum Inhalt

Verfügung

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Inhaltsverzeichnis

    1. Öffentliches Recht
    2. Bürgerliches Recht

    Öffentliches Recht

    Verwaltungsakt, der sich als Gebot, Verbot oder Erlaubnis an eine oder mehrere bestimmte oder individuell bestimmbare Einzelpersonen richtet.

    Gegensatz: Verordnung (Rechtsverordnung).

    Bürgerliches Recht

    Rechtsgeschäft, durch das ein Recht unmittelbar aufgehoben, übertragen, seinem Inhalt nach verändert oder belastet wird, z.B. Übereignung, Verpfändung einer Sache, Abtretung einer Forderung (Forderungsabtretung). Allgemein formuliert handelt es sich also um ein Rechtsgeschäft, mit dem die Rechtsbeziehung eines Rechtssubjekts zu einem Rechtsobjekt entsprechend betroffen, verändert wird. Das ist im BGB ganz weitgehend im 3. Buch, Sachenrecht, geregelt. Untypischerweise, und entgegen der Konzeption des BGB, ist insofern die Forderungsabtretung, die in den §§ 398 ff. BGB im 2. Buch, Schuldrecht, geregelt ist.

    Keine Verfügung sind die Verpflichtungsgeschäfte, die aber oft zu einer Verfügung verpflichten (Abstraktionsprinzip).

    Verfügung durch Nichtberechtigte, z.B. Veräußerung einer Sache durch einen Nichteigentümer ist grundsätzlich unwirksam.

    Ausnahme: gutgläubiger Erwerb. Die von einem Nichtberechtigten vorgenommene Verfügung wird wirksam durch formfreie und rückwirkende nachträgliche Genehmigung des Berechtigten (§ 185 BGB). Der Nichtberechtigte muss das aus der Verfügung Erlangte als ungerechtfertigte Bereicherung an den Berechtigten herausgeben (§ 816 Abs. 1 S. 1 BGB).

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Verfügung Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/verfuegung-50966 node50966 Verfügung node48996 Verwaltungsakt node50966->node48996 node44073 Rechtsgeschäfte node44073->node50966 node37662 Nacherbe node37662->node50966 node49512 Vorerbe node37662->node49512 node33238 Erbe node37662->node33238 node32615 Ersatzerbe node37662->node32615 node43585 Strafantrag node42095 Rechtskraft node43585->node42095 node47338 Suspensiveffekt node47338->node42095 node30197 Ausschließungsurteil node30197->node42095 node42281 Rechtsmittel node42095->node50966 node42095->node42281 node40539 Kredittäuschungsvertrag node41496 Knebelungsvertrag node45419 sittenwidrige Werbung node42334 Sittenwidrigkeit node42334->node50966 node42334->node44073 node42334->node40539 node42334->node41496 node42334->node45419 node49512->node33238 node49756 Wahlrecht node49756->node33238 node36398 Erwerb eines Handelsgewerbes node36398->node33238 node33238->node50966 node39757 Mahnung node39757->node48996 node38778 Niederschlagung von Steuern node38778->node48996 node44217 Steuererlass node44217->node48996
      Mindmap Verfügung Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/verfuegung-50966 node50966 Verfügung node48996 Verwaltungsakt node50966->node48996 node33238 Erbe node33238->node50966 node42334 Sittenwidrigkeit node42334->node50966 node42095 Rechtskraft node42095->node50966 node37662 Nacherbe node37662->node50966

      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

      • Neue Aufgaben für die Zentrale der Zukunft

        Unternehmen müssen agil und innovativ sein. Das althergebrachte Headquarter, von dem aus alles zentral gesteuert werden soll, scheint dazu nicht passen zu wollen. Muss die Unternehmenszentrale neu erfunden werden? 

      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

      • Globales E-Invoicing ist Herausforderung für Unternehmen

        Unternehmen sind aufgrund staatlicher Vorgaben zunehmend dazu verpflichtet, ihre Rechnungen elektronisch zu erstellen. Doch in jedem Land gelten andere rechtliche Regelungen. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse. Erster Teil des Gastbeitrags.

      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

      • Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Jan-Hendrik Krumme
      Sekretariat der Kultusministerkonferenz
      Referatsleiter Personalwesen, Organisation, Rechts- und Grundsatzangelegenheiten

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Eine Patientenverfügung muss schriftlich erstellt sein. Wirksam wird sie erst nach dem Eintritt der Einwilligungsunfähigkeit. In der Patientenverfügung können nur bestimmte ärztliche Maßnahmen untersagt werden, etwa Reanimation, das Legen einer …
      Zwar ist ein Individualantrag gem Art 139 B-VG nur dann zulässig, wenn der Anwendung der bekämpften Norm nicht unmittelbar anwendbares Unionsrecht entgegensteht. Doch kann aus dem Unionsrecht für die Gewährung von Provisorialrechtsschutz, der seinem …

      Sachgebiete