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Wechselklage

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition
    Klage, mit der ein Anspruch aus einem Wechsel geltend gemacht wird. Wenn ein Bezogener den Wechsel nicht einlöst und ein Wechselrückgriff erfolglos geblieben ist, kann gegen den Bezogenen Wechselklage erhoben werden. Mit Erhebung der Klage wird ein Wechselprozess eingeleitet. Da der Wechselprozess eine bes. Form des Urkundenprozesses ist, erhält der Kläger rasch einen vollstreckbaren Titel (§§ 602-605 ZPO).

    Ins. sind die Einlassungsfristen sehr kurz (Zeit zwischen Klagezustellung und Verhandlungstermin), als Beweismittel sind nur Urkunden zugelassen (Wechsel, Protesturkunde) und die Einwände des Beklagten können sich nur auf die Urkunden beziehen (z.B. Fälschung der Unterschrift oder Verjährung). Andere mögliche Einreden können nur in einem gesonderten Nachverfahren in Form eines Zivilprozesses durchgesetzt werden. Falls keine Einreden des Beklagten zu erwarten sind, kann alternativ ein kostengünstigerer Wechselmahnbescheid beantragt werden.

     

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Cordula Heldt
      Deutsches Aktieninstitut e.V.
      Referentin und Rechtsanwältin
      Prof. Dr. Reinhold Hölscher
      Technische Universität Kaiserslautern,
      Lehrstuhl für Finanzdienstleistung und
      Finanzmanagement
      Ordinarius

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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