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Zinsgefälle

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Unterschied des Zinsniveaus an verschiedenen Orten, bes. in zwei Ländern, durch den unter sonst gleichen Bedingungen ein Geldabfluss von dem Land mit niedrigerem Zinsniveau in das mit höherem induziert wird (Arbitrage). In Zeiten von Währungskrisen und Abwertungen richten sich die Geldbewegungen nicht notwendigerweise nach dem Zinsgefälle, sondern werden auch oder v.a. von Spekulations- und Sicherheitsüberlegungen bestimmt.

    2. Zinsunterschied zwischen kurz- und langfristigen Zinsen: I.d.R ist der Zins auf dem Geldmarkt (kurze Laufzeit) niedriger als auf dem Kapitalmarkt (lange Laufzeit). Gilt der umgekehrte Fall, wird auch von inverser Zinsstruktur (Zinsinversion) gesprochen.

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      Mindmap Zinsgefälle Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/zinsgefaelle-47802 node47802 Zinsgefälle node29775 Arbitrage node47802->node29775 node30929 Börsengeschäfte node29775->node30929 node39939 Marge node39939->node29775 node49721 Zinsarbitrage node49721->node29775 node49314 Warenbörse node49314->node29775 node49454 Zinsinversion node49454->node47802
      Mindmap Zinsgefälle Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/zinsgefaelle-47802 node47802 Zinsgefälle node29775 Arbitrage node47802->node29775 node49454 Zinsinversion node49454->node47802

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Otto Weidmann
      Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach
      Leiter Studiengang Bank
      Prof. Dr. Jens Saffenreuther
      Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach
      Professor für Bankwirtschaft

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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