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Pfandbrief

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: gedeckte Anleihe, die von Pfandbriefbanken (früher: Realkreditinstituten wie Hypothekenbanken, Landesbanken, Pfandbriefanstalten) aufgrund erworbener Hypotheken, Forderungen gegen staatliche Stellen oder Schiffshypotheken vergeben wird.

    2. Rechtsgrundlage: Pfandbriefgesetz.

    3. Charakterisierung: Pfandbriefe werden unterschiedlich je nach Zinssatz mit einem Disagio emittiert. Sie müssen in voller Höhe durch nach bestimmten Grundsätzen zu gewährende Hypotheken oder Grundschulden u.U. auch durch Ersatzdeckung gedeckt sein und sind zur Anlegung von Mündelgeldern geeignet (mündelsichere Papiere). Der Zinsfuss der Pfandbriefe liegt i.Allg. etwas über demjenigen der Staatsanleihen. Der Pfandbriefinhaber hat kein Kündigungsrecht. Rückzahlung erfolgt meist durch Auslosung, globale Kündigung (meist einzelner Serien) oder freihändigen Rückkauf. Die Pfandbriefe werden an der Börse gehandelt. Der Kurs ist meist sehr beständig.

    4. Sonderformen: Schiffspfandbrief, Flugzeugpfandbrief.

    Vgl. auch Kommunalobligationen.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Otto Weidmann
      Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach
      Leiter Studiengang Bank
      Prof. Dr. Jens Saffenreuther
      Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach
      Professor für Bankwirtschaft

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      In this chapter we develop a multi-period Pfandbrief model which incorporates the required modelling features as derived in Section 2.3. Due to the complexity of the modelling, a stochastic simulation-based framework is our method of choice.
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      A Pfandbrief is a covered bond issued under German Pfandbrief legislation. The main feature of covered bonds is their dual protection mechanism with full recourse to the issuer and, in case of issuer insolvency, a preferential claim on a dedicated …

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