Direkt zum Inhalt

Sparbuch

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    das von einer Sparkasse (Sparkassenbuch) oder Bank dem Inhaber eines Sparkontos ausgehändigte Buch, in dem alle Kontoveränderungen, (Einzahlungen, Abhebungen, Zinsgutschriften) einzutragen und zu quittieren sind. Es muss auf den Namen des Kontoinhabers ausgestellt sein (anonyme Sparkonten sind nach § 154 II AO nicht möglich), ist aber kein Wertpapier i.e.S., sondern vorwiegend Schuld- und Beweisurkunde (§ 808 BGB; hinkendes Inhaberpapier). Die Sparkasse oder Bank ist zur Prüfung der Legitimation des Vorzeigers berechtigt, aber nicht verpflichtet (qualifiziertes Legitimationspapier).

    Übertragung: Ein Sparguthaben wird daher nicht durch Übertragung des Eigentums am Sparbuch durch Übereignung des Sparbuchs übertragen, sondern (soweit nicht die Satzung entgegensteht) durch Forderungsabtretung (§ 398 BGB).

    Verpfändung: Ein Sparbuch kann nicht verpfändet werden, sondern nur das Sparguthaben. Allerdings wird in der Übergabe des Sparbuchs zur Verpfändung regelmäßig die stillschweigende Abtretung der Forderung oder ggf. die Vereinbarung eines Zurückbehaltungsrechts zu erblicken sein. Sparcards ersetzen immer öfter das Sparbuch.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Sparbuch Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/sparbuch-43250 node43250 Sparbuch node35806 hinkende Inhaberpapiere node43250->node35806 node48640 Wertpapier node43250->node48640 node45093 Sparkassen node43250->node45093 node42401 Sparkonto node43250->node42401 node29775 Arbitrage node29775->node48640 node50099 Übereignung kurzer Hand node50349 Übereignung node50099->node50349 node36398 Erwerb eines Handelsgewerbes node36398->node50349 node35391 Eigentum node35302 Forderungsabtretung node35302->node43250 node50349->node43250 node50349->node35391 node35806->node35302 node35806->node50349 node35806->node48640 node40636 Investmentgesetz (InvG) node40636->node48640 node50085 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) node48640->node50085 node28223 Bausparkassen node45093->node28223 node30731 Deutscher Sparkassen- und ... node45093->node30731 node28544 Bankgeschäfte node45093->node28544 node30086 Bankkonto node30086->node42401 node43264 Spareinlagen node43264->node43250 node46370 Spargiroverkehr node42401->node43264 node42401->node46370 node27855 Bank node27855->node45093 node49761 Vertrag node49761->node50349
      Mindmap Sparbuch Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/sparbuch-43250 node43250 Sparbuch node45093 Sparkassen node43250->node45093 node42401 Sparkonto node43250->node42401 node48640 Wertpapier node43250->node48640 node35806 hinkende Inhaberpapiere node43250->node35806 node50349 Übereignung node43250->node50349

      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

      • Neue Aufgaben für die Zentrale der Zukunft

        Unternehmen müssen agil und innovativ sein. Das althergebrachte Headquarter, von dem aus alles zentral gesteuert werden soll, scheint dazu nicht passen zu wollen. Muss die Unternehmenszentrale neu erfunden werden? 

      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

      • Globales E-Invoicing ist Herausforderung für Unternehmen

        Unternehmen sind aufgrund staatlicher Vorgaben zunehmend dazu verpflichtet, ihre Rechnungen elektronisch zu erstellen. Doch in jedem Land gelten andere rechtliche Regelungen. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse. Erster Teil des Gastbeitrags.

      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

      • Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Otto Weidmann
      Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach
      Leiter Studiengang Bank
      Prof. Dr. Jens Saffenreuther
      Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach
      Professor für Bankwirtschaft

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Neben dem Taschengeld haben Kinder und Jugendliche eine Reihe weiterer Möglichkeiten, ihre Finanzkraft aufzubessern: Viele erhalten von ihren Eltern zusätzliches Geld auch außer der Reihe, sie nehmen zeitlich begrenzte Jobs an, meist auβerhalb …
      Die Europäische Kommission erneuert ihren Vorschlag für ein europäisches Sparkonto. Das Geld soll zur Finanzierung mittelständischer Unternehmen eingesetzt werden. Warum die Pläne bei den Bankenverbänden Unmut hervorrufen.
      Geht es nach den Plänen der Europäischen Kommission, wird es bald ein EU-Sparbuch geben, mit dem die Finanzierung der europäischen Wirtschaft dauerhaft gewährleistet werden soll. Was das neue Sparbuch leisten soll.

      Bücher auf springer.com

      versandkostenfrei von springer.com

      Sachgebiete