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Begnadigung

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Es handelt sich um den Erlass, die Ermäßigung oder die Umwandlung rechtskräftig erkannter Strafen oder strafähnlicher Sanktionen. Das Gnadenrecht steht für den Bund nach Art. 60 II GG dem Bundespräsidenten und den von ihm bestimmten Stellen zu; für die Länder dem zuständigen Landesorgan, überwiegend dem Ministerpräsidenten, der seine Gnadenbefugnis weiter übertragen kann. Amnestie nennt man die Begnadigung, wenn es sich um eine generelle Maßnahme für eine Vielzahl von Fällen, Abolition (Niederschlagung), wenn es sich um ein noch anhängiges Strafverfahren, handelt. Beide bedürfen der gesetzlichen Regelung.

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      Mindmap Begnadigung Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/begnadigung-31453 node31453 Begnadigung node30644 Bundespräsident node31453->node30644 node30288 Amnestie node31453->node30288 node30695 Bundesversammlung node30644->node30695 node30276 Bundestag node30644->node30276 node35330 Gesetzgebungsnotstand node30644->node35330 node27041 Bundeskanzler node27041->node30644 node45664 Strafe node30288->node45664
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Dr. Jörg Berwanger
      STEAG New Energies GmbH, Saarbrücken
      Commercial Project Manager
      Dr. Eggert Winter
      Hessische Staatskanzlei
      Leitender Ministerialrat

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Einen weitgehend in Vergessenheit geratenen, aber höchst interessanten Artikel „Über Friedrich List“ in den Preußischen Jahrbüchern von 1903 leitete damals Max Höltzel mit folgenden Worten ein: „Es sind recht Wenige, die für Handel und Industrie …
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