Direkt zum Inhalt

Euro Alliance of Payment Schemes (EAPS)

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Die Euro Alliance of Payment Schemes s.c.r.l. (EAPS) wurde am 7.11.2007 von sechs europäischen Kartenzahlungssystemen gegründet. Das in Brüssel ansässige Unternehmen sollte paneuropäische Kartentransaktionen im Rahmen eines neu geschaffenen Zahlungssystems ermöglichen und so mehr Wettbewerb im europäischen Markt schaffen. Karteninhaber sollten dadurch die Möglichkeit erhalten, ihre Zahlungskarten an mehr Akzeptanzstellen in Europa einzusetzen. Händler sollten von einer breiteren und besseren Akzeptanz von Kartenzahlungen unter einem einheitlichen Logo der EAPS profitieren. Für Banken sollte sich zusätzliche, paneuropäische Alternativen, Effizienzsteigerungen und mehr geschäftspolitische Möglichkeiten bieten. Die Ziele der EAPS stimmten mit den Forderungen der EZB und der Europäischen Kommission nach der Schaffung eines dritten, europäischen Kartenzahlungsverfahrens im Rahmen der Single Euro Payments Area (SEPA) überein. Die Gründungsmitglieder waren:
    COGEBAN für die Systeme PagoBancomat und Bancomat (Italien),
    EPCS European Payment Card Solution GmbH für die Systeme electronic cash und Deutsches Geldautomatensystem (Deutschland),
    EUFISERV s.c.r.l., ein paneuropäisches Geldautomatensystem (in Brüssel ansässig),
    EURO 6000 S.A., Kartenzahlungssystem (Spanien),
    LINK Interchange Network Ltd, Geldautomatensystem (Großbritannien),
    Sociedade Interbancaria de Servicos S.A. (SIBS), für das Multibanco-System (Portugal). Im Jahr 2010 scheiterte das Vorhaben und das Projekt wurde später eingestellt. Einige Gründungsmitglieder haben sich 2014 mit anderen Anbietern zur European Card Payment Association (ECPA) zusammengeschlossen.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Euro Alliance of Payment Schemes (EAPS) Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/euro-alliance-payment-schemes-eaps-51310 node51310 Euro Alliance of ... node46511 Single Euro Payments ... node51310->node46511 node51288 SEPA-Überweisung node46511->node51288 node51289 SEPA-Lastschrift node46511->node51289 node34542 EPC node46511->node34542 node27752 Deutsche Bundesbank node46511->node27752
      Mindmap Euro Alliance of Payment Schemes (EAPS) Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/euro-alliance-payment-schemes-eaps-51310 node51310 Euro Alliance of ... node46511 Single Euro Payments ... node51310->node46511

      News SpringerProfessional.de

      • Persönlichkeit und Motivation müssen stimmen

        Beim Besetzen vakanter Stellen achten Vertriebsleiter oft stärker auf die fachliche Qualifikation der Bewerber als auf deren Persönlichkeit und Motivation. Michael Schwartz, Leiter des Instituts für integrale Lebens- und Arbeitspraxis in Esslingen, erläutert, warum diese beiden Faktoren im Vertrieb so wichtig sind.

      • Neue Recruitingstrategien gegen den Fachkräftemangel

        Für den deutschen Mittelstand wird der Fachkräftemangel zum Geschäftsrisiko, zeigen Studien. Und die Situation soll sich noch verschärfen. Höchsten Zeit also, bei der Personalbeschaffung neue Weg zu gehen, so Gastautor Steffen Michel. 

      • Weniger IPO-Prospekt, dafür mehr Anlegerschutz

        Wer sich bislang per Börsengang Geld am Kapitalmarkt besorgen wollte, musste einen aufwendigen Prospekt erstellen. Eine Neuregelung sorgt jetzt bei kleineren IPOs (Initial Public Offering) für Abhilfe. Wie die Voraussetzungen aussehen, erklärt Rechtsanwalt Jörg Baumgartner in seinem Gastbeitrag.

      • Whatsapp startet Business-Offensive

        Im Servicefall können Verbraucher einige Unternehmen bereits über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktieren. Doch was passiert, wenn der Kundenservice Nachrichten initiativ versendet? Ein neues Business-Tool soll genau das ermöglichen.

      • Kundennutzenmodelle im B2B-Vertrieb von E-Marktplätzen

        Elektronische B2C-Marktplätze müssen ihre über Jahre errungene dominante Marktstellung in Gewinne umzumünzen, ohne ihre Marktstellung zu gefährden. Dazu gehört, Preise für langjährige Händler drastisch zu erhöhen. Kundennutzenmodelle spielen dabei eine wichtige Rolle.

      • "Belastete Geschäftsmodelle sind meistens nicht genug innoviert"

        Der ehemalige Roland-Berger-Krisenberater Thomas Knecht hat an der Spitze von Hellmann den Turnaround des weltweiten Logistikers geschafft. Branche und Wirtschaft fordert er zu mehr Wachsamkeit auf. Im Interview spricht er über Anpassungsfähigkeit und Insolvenzschutz.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. habil. Stephan Schöning
      SRH Hochschule Heidelberg Campus Calw
      Professur für Allgemeine BWL und Finanzen

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Definition 2 of Social Systems Engineering in Chap. 1 1 of this book states that “Social systems engineering guides the plan, design, construction and improvement of a social system and its process with certain value.” Planning System is the major …
      The Renewable Energy Sources Act (Erneuerbare-Energien-Gesetz, short: EEG), introduced in 2000, was designed to raise the share of renewable energies (wind, photovoltaics, biomass, hydropower, geothermal energy) in electricity production and to …
      Im Januar 2008 startet der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum. Neben der Umsetzung des neuen europäischen Überweisungsverfahrens waren insbesondere im Kartenzahlungssystem „electronic cash“ der deutschen Kreditwirtschaft erhebliche Vorbereitungen…

      Sachgebiete