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Imitationsstrategie

Definition

Die strategische Entscheidung, als Imitator einer Innovation am Markt aufzutreten, ist eine Variante der Timing-Strategie für Innovationen.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Die strategische Entscheidung, als Imitator einer Innovation am Markt aufzutreten, ist eine Variante der Timing-Strategie für Innovationen. Im Vorfeld der Entscheidung zur Einführung einer Produktimitation ist das Monitoring interessanter Märkte und Technologiefelder von Bedeutung. Die Entscheidung für oder gegen eine Produktimitation fällt nach eingehender Analyse der zu überwindenden Markteintrittsbarrieren (Markteintrittsschranken). Für die erfolgreiche Umsetzung der Imitationsstrategie ist die Erfüllung des Imitationsziels, d.h. der bestmöglichen Nachahmung einer bereits am Markt eingeführten Innovation, notwendig, um die hieraus resultierenden Imitationsvorteile abzuschöpfen. Der erfolgreiche Markteintritt, z.B. mit einer Produktimitation, stellt einen Anreiz für weitere Marktteilnehmer dar, ebenfalls einen Markteintritt zu wagen. Für den Imitator besteht die strategische Aufgabe darin, potenziellen Wettbewerbern den Markteintritt zu verwehren.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Martin G. Möhrle
      Universität Bremen,
      Lehrstuhl für BWL,
      Innovation und Kompetenztransfer
      Lehrstuhlinhaber
      Prof. Dr. Dieter Specht
      BTU Cottbus,
      Lehrstuhl für Produktionswirtschaft
      Professor für Produktionswirtschaft

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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