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Social-Media-Strategie

Definition

In der Social-Media-Strategie definiert man Verhaltensweisen und Maßnahmen zur Verwirklichung langfristiger Ziele mithilfe von und in den sozialen Medien (Social Media). Die Nutzung von Social Networks, Weblogs, Microblogs, Wikis und Foto- bzw. Videoplattformen wird auf die strategische Bedeutung hin untersucht und für das eigene Unternehmen bzw. die eigene Organisation festgelegt.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: In der Social-Media-Strategie definiert man Verhaltensweisen und Maßnahmen zur Verwirklichung langfristiger Ziele mithilfe von und in den sozialen Medien (Social Media). Die Nutzung von Social Networks, Weblogs, Microblogs, Wikis und Foto- und Videoplattformen wird auf die strategische Bedeutung hin untersucht und für das eigene Unternehmen bzw. die eigene Organisation festgelegt. Dabei sind Schnittstellen zu Kunden und Partnern zu berücksichtigen.

    2. Entwicklung: Die Social-Media-Strategie sollte in Abhängigkeit zur Unternehmensstrategie entstehen. Zunächst werden die Ziele festgeschrieben, die über den Einsatz von sozialen Medien erreicht werden sollen. Dabei ist zu überlegen, ob man z.B. die interne und externe Kommunikation oder das Gewinnen von Erkenntnissen und von Mitarbeitern in den Vordergrund stellt. Dann wird die Zielgruppe bestimmt. Wichtig sind Aussagen zu den Inhalten in den einzelnen Medien, auch zu Umfang, Form und Stil, zu den Ressourcen, zum Wachstum und zum Monitoring. Zur Konkretisierung der strategischen Ziele und zur Spezifizierung der operativen Schritte werden u.a. Social-Media-Richtlinien und -Leitbilder entwickelt; zur Spezifizierung der operativen Schritte bieten sich zudem Aktionspläne und Checklisten an.

    3. Diskussion und Ausblick: Zu den Chancen einer Social-Media-Strategie gehört, dass sie eine Zersplitterung in Gruppen und Interessen verhindert und eine langfristige Nutzung von sozialen Medien zugunsten des Unternehmenserfolgs und von Wettbewerbsvorteilen sichert. Zu den Risiken gehört, dass über Festlegung und Verbreitung die Bedeutung der sozialen Medien überhöht wird, man sich von bestimmten Anbietern abhängig macht und manche Kanäle bevorzugt werden, während andere längst führend sind. Grundsätzlich müssen soziale Medien hinterfragt werden, von Betriebswirtschaftslehre, Rechtswissenschaft sowie Medien- und Informationsethik, in Bezug auf ihren kommerziellen Betrieb, auf Privatheit und Datenschutz. Unternehmen und Organisationen sollten nicht nur die externe, sondern auch die interne, im geschützten Raum stattfindende Kommunikation verändern und stärken.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Oliver Bendel
      Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, Hochschule für Wirtschaft, Institut für Wirtschaftsinformatik
      Professor für Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsethik, Informationsethik und Maschinenethik

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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