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Typologie

Definition

Typenlehre; methodisches Hilfsmittel, mit dem reale Erscheinungen geordnet und überschaubar gemacht werden, indem das als wesentlich Erachtete zum Ausdruck gebracht wird.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Typenlehre; methodisches Hilfsmittel, mit dem reale Erscheinungen geordnet und überschaubar gemacht werden, indem das als wesentlich Erachtete zum Ausdruck gebracht wird. Der einzelne Typus (Typ) repräsentiert eine Vielzahl von Erscheinungen, die ein gemeinsames Merkmal (bzw. gemeinsame Merkmale) aufweisen. Im Marketing dient die Typologie z.B. der Einteilung einer Grundgesamtheit in homogene Gruppen nach psychografischen Gesichtspunkten. Typologien werden hier zur Definition von Zielgruppen herangezogen und ergänzen klassische Zielgruppendefinitionen, die lediglich auf soziodemografischen Kriterien basieren (Käufertypologie).

    Innerhalb der Wirtschaftswissenschaften allg. ist die Typologie u.a. in der Marktformenlehre, der Klassifikation von Unternehmen oder Betrieben oder allg. von Menschen (Typenpsychologie) von Bedeutung.

    Anders: Typung.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Klaus Wübbenhorst
      GfK SE
      Vorsitzender des Vorstands
      Prof. Dr. Jean-Paul Thommen
      European Business School,
      Schloss Reichartshausen
      Head of Chair, Chair of Organizational Behavior

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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