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erwerbswirtschaftliches Prinzip

Definition

normative Vorstellung von wirtschaftlicher Betätigung zum Zweck der Gewinnerzielung, galt lange Zeit als das eigentliche Identitätsprinzip der Betriebswirtschaftslehre.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    normative Vorstellung von wirtschaftlicher Betätigung zum Zweck der Gewinnerzielung, galt lange Zeit als das eigentliche Identitätsprinzip der Betriebswirtschaftslehre. Zu unterscheiden ist Gewinnmaximierung und angemessene Gewinnerzielung bzw. Kostendeckung (Angemessenheitsprinzip der Gewinnerzielung). Das erwerbswirtschaftliche Prinzip gilt als systembezogener Tatbestand im Sinn von E.Gutenberg und soll die Leitmaxime von (i.d.R. privaten) Unternehmen innerhalb einer Verkehrswirtschaft bzw. Marktwirtschaft zum Ausdruck bringen. Es wird ergänzt durch ein Bedarfsdeckungsprinzip.

    Anders: Wirtschaftlichkeitsprinzip.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Jean-Paul Thommen
      European Business School,
      Schloss Reichartshausen
      Head of Chair, Chair of Organizational Behavior

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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