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Empirismus

Definition

erkenntnistheoretische Lehre, die den Ursprung aller Erkenntnis in Beobachtungen bzw. Sinneswahrnehmungen (in diesem Fall: Sensualismus) erblickt.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    erkenntnistheoretische Lehre, die den Ursprung aller Erkenntnis in Beobachtungen bzw. Sinneswahrnehmungen (in diesem Fall: Sensualismus) erblickt. Nach radikal-empiristischer Vorstellung ist es notwendig, vorurteilsfrei an die interessierenden Sachverhalte heranzutreten, die beobachtbaren Tatbestände zu sammeln und zu verallgemeinern (Induktion).

    Eine Abschwächung dieser Position brachte der Neoempirismus bzw. Neopositivismus (R. Carnap u.a.) durch Differenzierung zwischen einer Beobachtungssprache und einer theoretischen Sprache, was die Einführung von Begriffen ermöglichte, die sich auf nicht direkt zu beobachtende Tatbestände beziehen.

    Beispiele: Marktgleichgewicht, Nutzen.

    Vgl. auch Positivismus.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Jean-Paul Thommen
      European Business School,
      Schloss Reichartshausen
      Head of Chair, Chair of Organizational Behavior

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Die Hauptthese des vorliegenden Essays lautet, daß eine formale Analyse von Reduktion und Erklärung für allgemeine oder, wie sie auch genannt werden, nicht instanzielle Theorien1 unmöglich ist. Insbesondere soll gezeigt werden, daß überall dort …

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