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Marktzinsmethode

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Verfahren der dynamischen Investitionsrechnung zur Ermittlung der Vorteilhaftigkeit von Projekten. Die Marktzinsmethode ist eine Erweiterung v.a. der Kapitalwertmethode, da bei der Vorteilhaftigkeitsbeurteilung von Investitionsprojekten verschiedene laufzeitabhängige Zinssätze (Zinsstruktur) anstelle eines einheitlichen Kalkulationszinssatzes verwendet werden.

    2. Vorgehensweise: Nach der Marktzinsmethode wird jeder Einzahlungsüberschuss mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz diskontiert, wobei die jeweiligen Zinssätze aus der aktuellen Renditestruktur am Geld- und Kapitalmarkt abgeleitet werden (Zero-Bond-Abzinsungsfaktor).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Ulrich Pape
      ESCP Europe Wirtschaftshochschule Berlin
      Inhaber des Lehrstuhls für Finanzierung und Investition

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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