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Planungsphilosophien

Definition

Aussagensysteme, die sowohl deskriptive als auch normative und affektive Bestandteile umfassen und die „Weltbilder“ zum Ausdruck bringen, vor deren Hintergrund Unternehmensplanung betrieben wird.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Aussagensysteme, die sowohl deskriptive als auch normative und affektive Bestandteile umfassen und die „Weltbilder“ zum Ausdruck bringen, vor deren Hintergrund Unternehmensplanung betrieben wird. Sie werden normalerweise nur implizit „gewusst“ und müssen erst rekonstruiert werden, um sie einer Kritik zugänglich machen zu können.

    2. Merkmale: a) Es kann z.B. unterschieden werden zwischen den mehr emotional geprägten Einstellungen zu Planungspraxis und -theorie einerseits und den eher kognitiv geprägten Einstellungen zu den Fragenkomplexen Zentralisierung/Dezentralisierung, Strukturierung/Umstrukturierung sowie interne/externe Orientierung andererseits.

    b) Nach der Sichtweise des Verhältnisses von System und Umwelt kann unterschieden werden zwischen Inside-out-Planung und Outside-in-Planung.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Günter Müller-Stewens
      Universität St. Gallen,
      Institut für Betriebswirtschaft
      Direktor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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