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Referenzverfahren

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Verfahren zur Festlegung von Einfuhrquoten bei kontingentierter Einfuhr (Verteilungsverfahren). Bei Referenzverfahren bilden früher getätigte Einfuhren (Referenzen) die Basis, auf der die Zuteilungsmenge berechnet wird.

    Formen:
    (1) Reines Referenzverfahren: anteilsmäßige Verteilung des Gesamtkontingents gemäß der nachgewiesenen Referenzen; neuen Importeuren wird häufig dadurch der Zugang zu bestimmten Waren erschwert.


    (2) Quotenreferenzverfahren: Ein Teil des Gesamtkontingents (Grundkontingent) wird nach Köpfen (Zahl der Antragsteller) verteilt (Grund- bzw. Kopfquote), der Rest (Zusatzkontingent) gemäß der erbrachten Referenzen (Referenzquote). Endquote ist die Summe von Kopf- und Referenzquote.

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      Mindmap Referenzverfahren Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/referenzverfahren-45875 node45875 Referenzverfahren node50414 Verteilungsverfahren node45875->node50414 node43664 Quotenreferenzverfahren node43664->node45875

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Carsten Weerth
      Hauptzollamt Bremen
      Lehrbeauftragter an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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