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Soft Skills

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Soft Skills (weiche Fähigkeiten) ergänzen im Management sogenannte Hard Skills (harte Fähigkeiten) wie Fach- und Methodenkompetenz.

    2. Ziel: Das Ziel des Einsatzes von Soft Skills ist, Motivation zu erhöhen oder Widerstandspositionen zu senken, um im Ergebnis die Kooperationsneigung in und um eine Organisation zu erhöhen.

    3. Hintergrund: Soft Skills bezeichnen eine nicht abschließend definierte Vielzahl persönlicher Werte (z.B. Fairness, Respekt, Verlässlichkeit), persönlicher Eigenschaften (z.B. Gelassenheit, Geduld, Freundlichkeit), individueller Fähigkeiten (z.B. Kritikfähigkeit, Zuhören, Begeisterungsfähigkeit) und sozialer Kompetenzen (Umgang mit anderen Menschen: Teamfähigkeit, Empathie, Kommunikationsfähigkeit) von Führungskräften und Mitarbeitern, die die Kooperation und Motivation im Unternehmen begünstigen. Damit gibt es eine große Überschneidung von Soft Skills und Sozialkompetenz, jedoch gehen Soft Skills mit den Eigenschaftsdimensionen und individuellen Fähigkeiten darüber hinaus. Zudem unterscheiden sich Soft Skills als personenbezogene Dimensionen von weichen Faktoren, die das Ergebnis gruppendynamischer Prozesse sind.

    4. Aspekte: V.a. in der Personalführung, aber bspw. auch in Bezug auf die Innovationsfähigkeit und der Durchsetzung von Change Management werden Soft Skills eine große Bedeutung zugeschrieben.

    In der Erforschung der grundsätzlichen Frage, was normativ „gutes Management“ ausmacht, werden neben den Hard Skills auch die Soft Skills von Führungspersönlichkeiten hervorgehoben, was zu der Leadership-Debatte führt. Dies führt wiederum zur Abgrenzung von betriebswirtschaftlicher Managementkompetenz mit dem Fokus der Optimierung harter Faktoren und der darüber hinaus ragende Kompetenz des Management weicher Faktoren, die nicht nur rationale, sondern auch relationale Kompetenzen erfordern, also die adäquate Berücksichtigung von Ansprüchen für Managementhandeln relevanter Dritter. Soft Skills gelten als in Grenzen trainierbar, wenn sie sich in Bezug auf ihre wertebezogenen Aspekte in Teilen nur sehr langfristig beeinflussen lassen.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Jan Lies
      FOM, Hochschule fuer Oekonomie und Management, Essen
      Professor fuer BWL, inbesondere Unternehmenskommunikation und Marketing

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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