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Verhaltensforschung

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    interdisziplinäre Forschungsrichtung; der Methodik nach Naturwissenschaft, inhaltlich aber Symbiose aus Natur- und Geisteswissenschaften. Die Verhaltensforschung befasst sich mit der Erforschung des menschlichen Verhaltens; Forschungsgrundlage ist das beobachtbare Verhalten, das bis auf physiologische, bes. neurophysiologische, Basiselemente analysiert wird.

    Teildisziplinen: Psychologie, Soziologie, vergleichende Verhaltensforschung/Verhaltensbiologie, physiologische Verhaltensforschung, Anthropologie, Arbeitswissenschaft u.a.

    Strömungen:
    (1) Biologische Ansätze: Erfassung biologischer und physiologischer Gesetzmäßigkeiten des menschlichen Verhaltens mit objektiven Messmethoden (z.B. Blickregistrierung, Beobachtung nonverbalen Verhaltens).


    (2) Kognitive Ansätze: Messung menschlicher Intelligenz, Lerntheorien.


    (3) Motivationale/emotionale Ansätze: Einbeziehung kaum bewusster und kognitiv wenig kontrollierter Verhaltensweisen.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Manfred Kirchgeorg
      HHL Leipzig Graduate School of Management,
      Lehrstuhl für Marketingmanagement
      Professor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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