Direkt zum Inhalt

Versicherungsbetrug, Versicherungsmißbrauch

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    1. Allgemein: Der immer noch oft benutzte Begriff Versicherungsbetrug ist die frühere offizielle, vom Gesetzgeber benutzte Bezeichnung für den Tatbestand des § 265 StGB; dieses Delikt heißt jetzt Versicherungsmißbrauch.  Beim Versicherungsbetrug handelt sich um eine Form des Betrugs, bei dem ein Versicherer getäuscht wird, um die Versicherungssumme bzw. die (höhere) Entschädigungsleistung zu erlangen (vgl. insbesondere § 263 III S. 2 Nr. 5 StGB). Das Delikt wird daher als gewöhnlicher Betrug bestraft.

    2. Bes. Tatbestand des § 265 StGB (Versicherungsmißbrauch): Strafbar ist, wer in betrügerischer Absicht eine gegen Feuergefahr versicherte Sache in Brand setzt oder ein Schiff, das als solches oder in seiner Ladung oder in seinem Frachtlohn versichert ist, zum Sinken oder Stranden bringt.

    3. Strafe: Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren; in minder schweren Fällen Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Versicherungsbetrug, Versicherungsmißbrauch Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/versicherungsbetrug-versicherungsmissbrauch-48126 node48126 Versicherungsbetrug Versicherungsmißbrauch node28206 Betrug node48126->node28206 node45059 schwerer Fall node28206->node45059 node37339 Kellerwechsel node37339->node28206 node50066 unrichtige Angaben node50066->node28206 node48984 Täuschung node48984->node28206
      Mindmap Versicherungsbetrug, Versicherungsmißbrauch Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/versicherungsbetrug-versicherungsmissbrauch-48126 node48126 Versicherungsbetrug Versicherungsmißbrauch node28206 Betrug node48126->node28206

      News SpringerProfessional.de

      • Persönlichkeit und Motivation müssen stimmen

        Beim Besetzen vakanter Stellen achten Vertriebsleiter oft stärker auf die fachliche Qualifikation der Bewerber als auf deren Persönlichkeit und Motivation. Michael Schwartz, Leiter des Instituts für integrale Lebens- und Arbeitspraxis in Esslingen, erläutert, warum diese beiden Faktoren im Vertrieb so wichtig sind.

      • Neue Recruitingstrategien gegen den Fachkräftemangel

        Für den deutschen Mittelstand wird der Fachkräftemangel zum Geschäftsrisiko, zeigen Studien. Und die Situation soll sich noch verschärfen. Höchsten Zeit also, bei der Personalbeschaffung neue Weg zu gehen, so Gastautor Steffen Michel. 

      • Weniger IPO-Prospekt, dafür mehr Anlegerschutz

        Wer sich bislang per Börsengang Geld am Kapitalmarkt besorgen wollte, musste einen aufwendigen Prospekt erstellen. Eine Neuregelung sorgt jetzt bei kleineren IPOs (Initial Public Offering) für Abhilfe. Wie die Voraussetzungen aussehen, erklärt Rechtsanwalt Jörg Baumgartner in seinem Gastbeitrag.

      • Whatsapp startet Business-Offensive

        Im Servicefall können Verbraucher einige Unternehmen bereits über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktieren. Doch was passiert, wenn der Kundenservice Nachrichten initiativ versendet? Ein neues Business-Tool soll genau das ermöglichen.

      • Kundennutzenmodelle im B2B-Vertrieb von E-Marktplätzen

        Elektronische B2C-Marktplätze müssen ihre über Jahre errungene dominante Marktstellung in Gewinne umzumünzen, ohne ihre Marktstellung zu gefährden. Dazu gehört, Preise für langjährige Händler drastisch zu erhöhen. Kundennutzenmodelle spielen dabei eine wichtige Rolle.

      • "Belastete Geschäftsmodelle sind meistens nicht genug innoviert"

        Der ehemalige Roland-Berger-Krisenberater Thomas Knecht hat an der Spitze von Hellmann den Turnaround des weltweiten Logistikers geschafft. Branche und Wirtschaft fordert er zu mehr Wachsamkeit auf. Im Interview spricht er über Anpassungsfähigkeit und Insolvenzschutz.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Dr. Jörg Berwanger
      STEAG New Energies GmbH, Saarbrücken
      Commercial Project Manager

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      „Es trifft ja keine Armen“, oder „Ich habe soviel eingezahlt, jetzt will ich auch was zurückbekommen“. So oder ähnlich lauten die „Rechtfertigungsgründe“ vieler Gelegenheits-Versicherungsbetrüger, die dieses „Vergehen“ mehr als Kavaliersdelikt …
      Eine einheitliche Definition für den Begriff „Versicherung“ existiert weder in der Literatur noch im allgemeinen Sprachgebrauch. Der Begriff „Versicherung“ wird im alltäglichen Sprachgebrauch für eine Vielzahl von Sachverhalten verwendet, also …
      Wer das Vertrauen eines Freundes missbraucht, um ihn eigennützig zur Selbstschädigung zu verleiten, wird insbesondere dann, wenn es wie beim Heiratsschwindler um zwischenmenschliche Beziehungen geht, als Betrüger angesehen. Gelingt es ihm dagegen …

      Sachgebiete