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Akzeptanztheorie

Definition

Ansätze zur Erklärung der Nutzung und Durchsetzung von Innovationen in Organisationen.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Ansätze zur Erklärung der Nutzung und Durchsetzung von Innovationen in Organisationen. Unter Akzeptanz versteht man dabei entweder eine positive Einstellung zur Innovation, eine Verhaltensabsicht (Intention), die Innovation zu nutzen, oder die tatsächliche Nutzung der Innovation.

    2. Merkmale: Die Akzeptanz ist abhängig von den Eigenschaften der Innovation, ihrem potenziellen Nutzen und der Art des Einführungsprozesses: Je größer die Vorteile der Innovation für den Nutzer, desto höher seine Akzeptanz; je aufgeschlossener und gebildeter das Individuum, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit der Akzeptanz; je frühzeitiger und offener informiert wird und je mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten bei der Auswahl der Innovation angeboten wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Akzeptanz.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Martin G. Möhrle
      Universität Bremen,
      Lehrstuhl für BWL,
      Innovation und Kompetenztransfer
      Lehrstuhlinhaber
      Prof. Dr. Dieter Specht
      BTU Cottbus,
      Lehrstuhl für Produktionswirtschaft
      Professor für Produktionswirtschaft
      Prof. Dr. Daniel Markgraf
      AKAD Hochschule Stuttgart
      Professur für Marketing, Innovations- und Gründungsmanagement

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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