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Produktpolitik

Definition

umfasst alle Entscheidungen, die sich auf die Gestaltung des Angebotes eines Unternehmens beziehen.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: umfasst alle Entscheidungen, die sich auf die Gestaltung des Angebotes (Produkte und Dientstleistungen) eines Unternehmens beziehen. Produktpolitik ist eines der marketingpolitischen Instrumente innerhalb des Marketing-Mix. Den Kern der Aktivitäten bildet das Produkt selbst, welches entwickelt, am Markt eingeführt, gepflegt und bei Bedarf modifiziert oder eliminiert werden muss. Daneben spielen Entscheidungen über begleitende Dienste, die Verpackungsgestaltung und die Markenbildung eine Rolle.

    2. Aufgaben: Die Aufgaben der Produktpolitik teilen sich in drei zentrale Bereiche auf: a) Produktentwicklung und -einführung, in der es darum geht, neue Produkte zu entwickeln und erfolgreich am Markt einzuführen,

    b) Produktpflege und
    c) Produktelimination.

    3. Instrumente: Das produktpolitische Instrumentarium umfasst mehrere Teilbereiche: a) Produktqualität umfasst die Konzeption und Entscheidung über funktionale Produkteigenschaften.
    b) Produktausstattung umfasst die ästhetische Gestaltung des Produktes durch Verpackung und Design.
    c) Markierung betrifft die Namensgebung und Kennzeichnung des Produktes.
    d) Programm- und Sortimentsentscheidungen umfassen die Entscheidungen über die Ausgestaltung von Produktlinien.
    e) Service und Dienstleistungen, die mit dem Produkt verbunden werden.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Daniel Markgraf
      AKAD Hochschule Stuttgart
      Professur für Marketing, Innovations- und Gründungsmanagement

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Sachgebiete