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Bevölkerungsmodelle

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    theoretische Konstrukte der Bevölkerungsentwicklung, die die Einwirkungen von unterschiedlichen Annahmen über demografische Variablen (Geburtenhäufigkeit, Sterblichkeit u.a.) beschreiben.

    Bekanntestes und wichtigstes Bevölkerungsmodell ist das statistische Modell der stabilen Bevölkerung (A. Lotka): Eine "stabile" Bevölkerung entsteht, wenn die altersspezifische Geburtenhäufigkeit (Fertilitätsmaße) und die altersspezifische Sterblichkeit (Mortalitätsmaße) im Zeitablauf konstant bleiben; Folge ist eine (positive oder negative) konstante Zuwachsrate sowie eine konstante (stabile) Geschlechts- und Altersgliederung.

    Dieses Modell ist ein Instrument zur Abschätzung der Wirkung einer Bevölkerungsdynamik. Es ist nicht zu verwechseln mit einer stationären Bevölkerung, die, ohne zu wachsen (Zuwachsrate Null), nur ihren Bestand hält. Neben einem statistischen Modell mit konstanten Variablen werden sie im dynamischen Modell im Zeitablauf verändert. Des Weiteren werden deterministische Modelle, stochastische Modelle oder Wahrscheinlichkeitsmodelle unterschieden.

    Vgl. auch formale Demografie.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Josef Schmid
      Lehrstuhl für Bevölkerungswissenschaft,
      Otto-Friedrich Universität Bamberg
      o. ö. (em.) Universitätsprofessor
      Dr. Susanne Schmid
      Hanns-Seidel-Stiftung,
      Referat II/7: Arbeit und Soziales,
      Demographischer Wandel,
      Familie, Frauen und Senioren
      Referatsleiterin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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