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Mortalitätsmaße

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Verhältniszahlen zur Erfassung der Mortalität (Sterblichkeit) in einer Bevölkerung.

    2. Formen: a) Allg. Sterbeziffer (Sterberate): Zahl der Gestorbenen, bezogen auf Tausend der durchschnittlichen oder mittleren Gesamtbevölkerung einer Periode, zumeist eines Jahres. Für zeitliche und räumliche Vergleiche der Mortalität ist sie wenig verlässlich, weil die Sterbeziffer als Verhältniszahl stark vom Alters- und Geschlechtsaufbau der Bevölkerung abhängt.
    b) Altersspezifische Sterbeziffer: Zahl der Gestorbenen in einer bestimmten Altersklasse bezogen auf Tausend des Personenbestands dieser Altersklasse einer Periode, zumeist eines Jahres. Häufig wird zusätzlich unterschieden nach Todesursachen, Familienstand, sozioökonomischen Merkmalen etc.
    c) Säuglingssterblichkeit: Zahl der im ersten Lebensjahr Verstorbenen bezogen auf Tausend der Lebendgeborenen dieses Jahres. Zusätzlich wird nach Sterblichkeit um den Geburtsvorgang und nach erreichtem Lebensalter in Tagen, Wochen etc. aufgegliedert. Man spricht hier von perinataler Sterblichkeit: Totgeborene werden ihr zugerechnet oder gesondert ausgewiesen.
    d) Lebenserwartung der Lebendgeborenen oder Lebenserwartung bei Geburt gemäß Sterbetafel.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Josef Schmid
      Lehrstuhl für Bevölkerungswissenschaft,
      Otto-Friedrich Universität Bamberg
      o. ö. (em.) Universitätsprofessor
      Dr. Susanne Schmid
      Hanns-Seidel-Stiftung,
      Referat II/7: Arbeit und Soziales,
      Demographischer Wandel,
      Familie, Frauen und Senioren
      Referatsleiterin
      Katrin Schmidt
      Bundesagentur für Arbeit,
      Zentrale
      Referentin Arbeitsmarktberichterstattung

      Sachgebiete